Rugby: Frauen des SCW beim Qualifikationsturnier im Jahnstadion knapp gescheitert

SC Weende verpasst Endrunde der deutschen 7er-Rugbymeisterschaft

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Beim Rugby ganz wichtig: Zupacken! Die Weender Spielerin (mit Ball) muss sich des Angriffs einer Kontrahentin vom SC Germania List erwehren.

Göttingen. Der SC Wende verpasste beim letzten Qualifikationsturnier  für die Meisterschaft im 7er-Rugby im Göttinger Jahnstadion die Endrunde. Acht Frauenteams traten beim Turnier an. 

Versuche wurden gelegt, Erhöhungen gekickt, getackled in jedem der zweimal zehn Minuten dauernden Partien. 7er-Rugby ist die schnellere Variante dieser Sportart, in der sonst mit 15er-Teams gespielt wird. Allerdings stellt die 7er-Variante auch höhere Anforderungen im konditionellen Bereich, weil die Spielerinnen viel mehr in Bewegung sind. Dabei gibt es völlig unterschiedliche Typen: Die gazellenhaften Sprinterinnen, die vor allem beim FC St. Pauli auffielen, technisch versierte Ballträgerinnen und die stämmigen Akteurinnen der Hintermannschaft. Da lässt sich für jede(n) eine Position finden.

Die Weenderinnen fingen gut an, gewannen ihr erstes Match 28:0 gegen Union Bremen, das zweite gegen RT Münster mit 33:0. Das machte Hoffnung für die dritte Partie, die jedoch mit 0:36 gegen den SC Germania List aus der (einstigen) Rugby-Hochburg Hannover verloren ging. Germanias Männer sind gerade Zweiter in der Bundesliga Nordost.

Am Ende belegten die Lister Frauen Platz eins, nachdem es im Finale gegen St. Pauli ein Unentschieden gegeben hatte. Auch der direkte Vergleich endete remis, sodass die Spielpunktdifferenz entschied: plus 128 für Germania, plus 105 für die Hamburgerinnen. Das Spiel um Platz drei gewann der SCW 50:7 gegen Lübeck.

In der Qualifikationsrunde der Regionalliga Nord landete indes St. Pauli (106 Ranglistenpunkte) vor Germania List (96) und dem SC Weende (92). Pauli und List fahren nun zur deutschen Meisterschaft im 7er-Rugby der Frauen.

Rebekka Schütte und ihre Mitstreiterinnen vorm SCW waren am Ende zufrieden. Auch damit, dass die GoeSF das Jahnstadion zur Verfügung stellte. Der Uni-Hochschulsport am IfS verweigerte den Platz am Sprangerweg. „Uns wurde gesagt, Rugby macht den Rasen kaputt“, so Schütte. „Dabei sind wir doch alle Studentinnen.“ (haz/gsd-nh)

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