Handball-Oberliga Männer: Rosdorfs Gegner Soltau holte zuletzt 10:2-Punkte / TV Jahn in Münden

Weiss: Alle erwarten von uns einen Sieg

Als Scharfschütze aus dem Rückraum gefragt: Rosdorfs Konstantin König (am Ball) gegen Duderstadts Benjamin Möller (l.) und Matthias Heim (r.). Foto: zje/gsd

Göttingen. Vor der dreiwöchigen Pause bis zum 11. April haben Rosdorfs Oberliga-Handballer Soltau zu Gast, während Duderstadt zum Kreisderby nach Münden muss.

HG Rosdorf-Grone – MTV Soltau (Sa., 18.30 Uhr). Noch immer ist die Halle am Siedlungsweg eine „Festung“: 20:2-Punkte stehen für das Team von Trainer Gernot Weiss in der Saisonstatistik – bei zwei Unentschieden. Von den einst so starken und seit geraumer Zeit so abgefallenen Soltauern sollte eigentlich keine allzu große Gefahr drohen, den auswärts kommt der MTV auf die erschreckend schwache Bilanz von nur 2:18-Zählern; nur in Himmelsthür gab es einen Sieg.

„Alles erwarten von uns einen Sieg, aber Soltau ist im Aufwind“, warnt Weiss vor dem nächsten Gegner, der zuletzt Alfeld mit 42:22 aus der Halle warf und insgesamt 10:2-Punkte holte. „Daher wird es nicht einfach für uns“, meint der Rosdorfer Coach, der alle Spieler zur Verfügung hat – die Verletzten- und Krankheitsmisere ist erstmal vorbei.

Nach der Niederlage in Vorsfelde verkennt Weiss allerdings nicht die Situation der Rosdorfer: „Wir haben jetzt schlechte Karten, trotzdem aber auch keinen Druck. Wir müssen jetzt auf einen Ausrutscher von Nienburg und Vorsfelde warten.“ Am Samstag steht sich das Top-Duo im Spitzenspiel direkt gegenüber: Nienburg gastiert in Vorsfelde.

Trotz der dreiwöchigen Saison-Unterbrechung ist bei den HGern aber keine generelle Pause angesagt, erläutert weiss. „Wir müssen den Akku wieder aufladen und uns gut regenerieren.“ Nur über die Osterfeiertage ist für die Mannschaft frei.

TG Münden – TV Jahn Duderstadt (Sa., 19.15 Uhr). Die Jahner hatten die Saison mit drei Auswärtssiegen in Serie so gut angefangen. Doch aus den letzten acht Auswärtsspielen sprangen nur noch 2:14-Punkte heraus. Von der einstigen „Heimmacht Münden“ ist aber in dieser Spielzeit auch nicht mehr allzu viel übrig geblieben: Nur 12:12-Zähler holte die TG in eigener Halle.

„Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge stünden uns zwei Punkte mal wieder gut zu Gesicht“, sagt Jahns Teammanager Ekki Loest. Aus den vielen positiven Minuten müsse man endlich mal wieder zwei Zähler machen. Die aktuelle Personallage hat sich etwas entspannt, nur Mark Tetzlaff, Jan-Philipp Nass und Maximilian Loest (privat verhindert) fehlen noch am Samstag. Ob Bjarne Kreitz nach seinem im Training erlittenenen Nasenbeiobruch zur Verfügung steht, ist noch offen. (haz/gsd-nh)

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