Handball-Oberliga Männer: TV Jahn Duderstadt erwartet den Spitzenreiter HSG Nienburg

Weiss-Team zum Topspiel nach Vorsfelde

Jubel nach dem Spiel? Davor steht aber das Spiel der Duderstädter gegen den Spitzenreiter HSG Nienburg. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die beiden südniedersächsischen Klubs in der Handball-Oberliga der Männer haben es an diesem Wochenende mit den TopTeams dieser Spielklasse zu tun.

Der TV Jahn Duderstadt erwartet Tabellenführer Nienburg, während die HG Rosdorf-Grone im Spitzenspiel zum Tabellenzweiten MTV Vorsfelde reist.TV Jahn Duderstadt - HSG Nienburg (Sa., 18 Uhr). Duderstadts Trainer Christian Caillat muss weiterhin auf seine wichtigen Stammspieler Mark Tetzlaff, Jan-Philipp Nass und Bjarne Kreitz verzichten, was die Aufgabe gegen den Spitzenreiter sicherlich nicht einfach macht. Nach der unglücklichen 21:24-Niederlage im Kreisderby bei der HG Rosdorf-Grone ging es für Caillat darum, so schnell wie möglich die Köpfe seiner Spieler wieder frei zu bekommen.

„Wir werden das Spiel gegen den Tabellenführer, der sicherlich als Favorit zu uns kommt, nicht einfach so wegschenken. Zuhause wollen wir immer jedes Spiel gewinnen“, sagt Jahn-Manager Ekkehard Loest. Nienburg hat sich indes bisher auswärts als stärkstes Team in der Oberliga erwiesen und holte immerhin schon 13:5 Punkte, verlor nur in Großenheidorn und spielte dreimal Unentschieden. Die Jahner hingegen haben eine mittelprächtige Heimbilanz von nur 11:7-Zählern, verloren dreimal und spielten ein Mal Unentschieden. Beim letzten Heimspiel kassierten die Eichsfelder eine nicht einkalkulierte 29:32-Niederlage gegen den SV Alfeld. Darum gilt es, sich auch beim Publikum zu rehabilitieren und mit einem Sieg dem Kreisnachbarn möglicherweise an die Tabellenspitze zu hieven.

MTV Vorsfelde - HG Rosdorf-Grone (Sa., 19.30 Uhr). Der Drittliga-Absteiger hat eine überragende Heimbilanz von 16:2-Punkten – nur das erste Spiel gegen Großenheidorn ging mit 27:28 verloren. Mit 651 Treffern, macht immerhin 31 Tore im Schnitt pro Spiel, ist der MTV zudem die Torfabrik der Oberliga. Dagegen stellt die HG mit nur 463 Gegentoren die beste Defensive. Aufgrund dieser Zahlen dürfte es ein hochinteressantes Topspiel werden zwischen dem Zweiten und Dritten.

Im Hinspiel behielt das Team von Trainer Gernot Weiss nach überaus starker Leistung vor allem in der Defensive gegen den damals an der Spitze stehenden MTV mit 25:19 die Oberhand. Diese Abwehrleistung wird auch nun im Rückspiel notwendig sein, um den Angriff auf die Tabellenspitze anzugehen. (wg/gsd)

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