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Plesse-Frauen: Zwei Derbys innerhalb von 48 Stunden

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Doppelt gestoppt: Plesses Anneke Schütze (am Ball) gegen Oytens Jahne Wendt (links) und Lena Prütt.
Doppelt gestoppt: Plesses Anneke Schütze (am Ball) gegen Oytens Jahne Wendt (links) und Lena Prütt. © Hubert Jelinek/gsd

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga der Frauen steht der HSG Plesse-Harddenberg ein echter Härtetest ins Haus. Am Freitag ist der MTV Rosdorf zu Gast in der Nörtener Sporthalle. Am Sonntag reist das Burgenteam zum Nachbarn nach Northeim.

HSG Plesse-Hardenberg - MTV Rosdorf (Freitag 19.45 Uhr, „An der Bünte“). Ein nicht alltägliches Spiel erwartet Sascha Heiligenstadt. „Bei einem Derby spielen sich besondere Dinge im Kopf ab. Es geht ums Prestige und es kommt eine Extra-Portion Motivation hinzu“, beschreibt Rosdorfs Coach die Ausgangslage.

„Wir müssen mehr Willen als der Gegner zeigen, wollen die gute Form bestätigen und uns den Wunsch nach einem Derbysieg erfüllen. Die Mannschaft setzt derzeit viele Dinge sehr gut um. Gegen Altencelle und Heidmark hat sie richtig gut gearbeitet.“ Wie gut die Stimmung beim MTV ist, zeigt das Beispiel Julia Wedemeier, die ihre C-Lizenz-Ausbildung unterbricht, um am Freitag dabei sein zu können. „Das ist bemerkenswert. Die Spielerinnen machen wirklich alles möglich.“

Die guten Leistungen des Kontrahenten sind auch Lennart Versemann nicht verborgen geblieben. „Der MTV hat auf sich aufmerksam gemacht. Wir müssen alles reinlegen und vor allem die Kreise von Amrei Gutenberg einschränken“, fordert Plesses Coach.

„Wenn wir unsere Leistung aus den Spielen gegen Oyten oder Peine abrufen, sehe ich gute Chancen.“ Den dicht gedrängten Spielplan sieht Versemann als Herausforderung. „Wir hatten so etwas noch nicht. Das hat fast Turniercharakter. Aber wir nehmen es an. Es gibt viele Duelle auf Augenhöhe. Da wollen wir punkten.“

Northeimer HC - HSG Plesse (So. 17 Uhr, Schuhwall). „Beide Teams kennen sich gut und lange“, sagt Lennart Versemann über das zweite Derby. Northeim sei bekannt für eine kompromisslose Abwehr. Aus der 5:1- oder 6:0-Formation versuche die HSG, ins Tempospiel vor allem über Marie Barnkothe auf der rechten Seite zu kommen. „Im gebundenen Spiel hat Northeim schon mal Probleme. Hier hängt viel von Tanja Weitemeier ab, so Versemann. „Wir müssen geduldig spielen und sicher abschließen, um die Gegenstöße zu unterbinden.“

Carsten Barnkothe sieht sein Team vor einer wichtigen Partie im Kampf um den Klassenerhalt und den größeren Druck beim Gegner. „Wir haben noch einige Heimspiele, in denen wir punkten können. Es wäre gut, wenn wir am Sonntag damit anfangen“, hoff Northeims Trainer auf eine Wiederholung des Hinspielerfolges. „Der Form der Torhüterin kommt dabei eine große Bedeutung zu. Wichtig ist auch eine gute Quote bei Siebenmetern und klaren Torchancen. Wir brauchen mehr Durchschlagskraft im Angriff. Daran arbeiten wir.“  (zys)

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