Handball-Landesliga: Landwehrhagen muss Melsunger Klasse anerkennen

26:35 – HSC einfach chancenlos

Am Schlawickel: Marc Adam kann sich in dieser Szene nicht gegen Jannis Kothe (links) und einen weiteren Melsunger durchsetzen. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. In der Handball-Landesliga erlebte der HSC Landwehrhagen einen schwarzen Tag: Die Gastgeber unterlagen gegen den Titelaspiranten MT Melsungen II deutlich mit 26:35 (9:21). Der HSC Landwehrhagen zeigte dabei seine schlechteste erste Halbzeit der Saison.

Lediglich die ersten zehn Minuten hielten die Gastgeber dem Druck des Gegners stand (3:4). In den folgenden Minuten verlor der HSC den Faden. Technische Fehler, Fehlwürfe, die sich häuften und das viel zu langsame Rückzugsverhalten auf der Seite des HSC nutzten die Gäste aus Melsungen konsequent. Bis zur 20 Minute verbuchten die Gäste zehn Treffer in Folge (3:14) auf ihrem Konto und machten die Vorentscheidung quasi schon perfekt. Lediglich die HSC-Spieler Louis Feckler, Nils Brücker und Marc Adam unterbrachen diese Serie des Gegners kurzfristig. Weitere drei Treffer in Folge der Gäste von Petr Hruby und Merlin Kothe machten das kurze aufbäumen des HSC zunichte, so dass man sich 9:21 in die Halbzeit begab.

„Wir haben alle Fehler gemacht, die man im Handball machen kann. Zudem haben wir uns in Einzelaktionen verloren“, lautete das klare Fazit von Spielertrainer Sven Hinz zum Halbzeitstand. Die zweite Hälfte gestaltete der HSC Landwehrhagen besser und die Konzentration der Gäste ließ nach. Schadensbegrenzung war das Ziel der Gastgeber. Mario von Gemünden sicherte das Tor und parierte zwei Angriffe in Folge. Louis Feckler, Marc Adam und Sven Hinz kamen zum Erfolg und konnten bis zur 55. Minute zum 25:33 verkürzen. Die Gäste, die ihrerseits den angeschlagenen Mario Schanze und auch Petr Hruby schonten ließen jedoch nichts mehr anbrennen und verabschiedeten sich verdient 26:35. „Wir sind weit hinter unseren eigentlichen Möglichkeiten geblieben. Diese Niederlage muss die Mannschaft jetzt erst mal verkraften und nach vorn schauen“, so Hinz. HSC: Hüsken, von Gemünden, Herzfeld - Feckler 12/2, Hinz 4, Adam 3, Hörder 3, Heyne 2, Zimmermann 2, Beinhauer, Wiechert, Brücker, Maier, Höpke. (zmf)

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