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Aufsteiger TG Münden vor schwerer Saison

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Im Gespräch: Trainerin Steffi Stracke und Hendrik Elkenhans.
Im Gespräch: Trainerin Steffi Stracke und Hendrik Elkenhans. Das Bild stammt aus der vergangenen Saison. © Manuel Brandenstein

Eine Woche vor der Frauenmannschaft der TG Münden wird es für die Volleyball-Männer des Vereins ernst: Am Samstag steht das erste Verbandsligaspiel nach dem geglückten Aufstieg an. Es geht zum TuS Lachendorf bei Celle.

Hann. Münden – Trainerin Steffi Stracke ist sicher, dass es keine einfache Saison wird. Der Sprung aus der Landesliga sei auch für den Meister der abgelaufenen Saison sehr groß. Mit einem Platz im Tabellenmittelfeld würde man sehr zufrieden sein.

„Wir mussten uns unmittelbar nach dem letzten Punktspiel entscheiden, ob wir die Herausforderung der Verbandsliga annehmen“, blickt Stracke noch mal zurück. „Da hinter einigen Stammspielern ein großes Fragezeichen stand, fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Die Mannschaft entschied sich letztendlich anzutreten und die Erfahrung mitzunehmen. Wir werden uns erst an das neue Niveau gewöhnen müssen.“

Mannschaften wie der VfL Wolfsburg, der ASC Göttingen II und der 1 VC Pöhlde sind den Mündenern noch aus vergangenen Tagen bekannt. In der Neuner-Liga müssen die Mündener insgesamt zwölf Spieltage bestreiten; sieben davon noch in diesem Jahr. „Wir freuen uns auf die Spieltage, wissen aber auch, dass es eine sehr anstrengende Saison für uns wird“, sagt die Trainerin.

Nicht nur die TG hofft, dass sich die Corona-Auswirkungen in Grenzen halten werden. In der vergangenen Serie pausierte zeitweise der Spielbetrieb, auch Trainingseinheiten mussten aufgrund der ständig wechselnden Verordnungen abgesagt werden. Eine angemessene Vorbereitung auf die Spieltage war schier unmöglich. An Heimspieltagen mussten die Vereine einen riesigen Organisationsaufwand stemmen, damit die Spiele überhaupt ausgetragen werden konnten. Außerdem verlängerte der DVV die Saison bis Ende Mai, um wenigstens die verschobenen oder ausgefallenen Spiele der Hinrunde austragen zu können. Die Verlängerung führte dazu, dass Meldefristen für die Saison 2022/23 noch während des aktuellen Spielbetriebs und unmittelbar danach getroffen werden mussten.

Auch eine wohlverdiente Erholungsphase nach der Saison gab es nicht. Der DVV entschied, dass die Saison 2022/2023 im September losgehen sollte. Man hatte somit lediglich drei Monate, in denen auch noch die sechswöchigen Sommerferien lagen und viele ihren Urlaub nachholten, um mit der Saisonvorbereitung zu beginnen, neue Spieler zu werben und sich auf die neue Liga vorzubereiten. All diese Faktoren trugen dazu bei, dass es vor allem in den Sommermonaten schwer war, die Spieler weiterhin zu begeistern und direkt in die nächste Vorbereitung einzusteigen.

Zur Mündener Mannschaft: Der Kader der 1. Herren hat sich nach der letzten Saison etwas verändert. Omid Rezvani und Damian Schulze-Brüninghoff können nicht mehr am Training teilnehmen, da sie aus beruflichen Grünen verzogen sind. Sie werden dem Kader jedoch an den Spieltagen weiterhin zur Verfügung stehen. Tim Kluge wird die TG aus beruflichen Gründen komplett verlassen. Der Weggang reißt nicht nur ein großes Loch in den Kader, „was wir vor allem auf der Zuspielposition merken werden“, sagt Stracke, sondern auch in die gesamte Abteilung, da Kluge Anfang des Jahres den Jugendbereich aufgebaut hatte.

Einige neue Spieler sollen behutsam eingebaut werden. „Wir möchten gerne in der Liga mitspielen, natürlich ein paar Spiele für uns entscheiden und so viel Erfahrung sammeln, wie es nur geht“, so Stracke abschließend.  

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