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Auftakt hat es für Mündener Volleyballerinnen in sich

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Von: Manuel Brandenstein

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Ann-Sophie Franke (rechts) schlägt den Ball übers Netz.
Start in die neue Oberliga-Saison: Ann-Sophie Franke (rechts) und die TG beginnen mit einem Heimspieltag. © Per Schröter

Mit neuem Trainer und einem zumindest teilweise veränderten Aufgebot geht die erste Volleyballmannschaft der TG Münden am Wochenende in die neue Frauen-Oberligasaison.

Hann. Münden – In der heimischen Halle am Werraweg sind am Samstag (ab 15 Uhr) zunächst die SV Nienhagen und dann der ASC Göttingen zu Gast.

Der neue Mündener Trainer Robert Breuer hat mit seinem Team eine intensive Saisonvorbereitung hinter sich. Neun Spielerinnen aus dem alten Kader stehen weiterhin zur Verfügung, drei rückten aus der zweiten Mannschaft nach oben. Vor allem der Abgang von Libera Lea Theiß hinterlässt eine Lücke. „Auf dieser wichtigen Position haben wir noch keinen wirklichen Ersatz“, berichtet Robert Breuer, „aber wir hoffen, dass Louisa Rippien bald wieder zur Mannschaft stoßen und dort spielen wird. Nicht nur wegen Rippien ist das Wort „Babypause“ bei den Mündenerinnen derzeit sehr gebräuchlich. Jana Wartenberg und Jasmin Drube setzen aus diesem Grund ebenfalls vorerst aus.

Keine leichte Aufgabe also für den 31-jährigen Breuer, der früher selbst das Mündener Trikot trug und in Marburg Erfahrung auf der Trainerposition sammelte. Trotzdem gibt er sich ehrgeizig: „Die Mannschaft und ich sind uns schon einig, dass wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wollen. Auch wenn die aufgerückten Spielerinnen natürlich noch Zeit benötigen, um sich an das deutlich höhere Niveau zu gewöhnen. „Da muss man abwarten, wie das unter Last funktioniert. Aber ich bin hoch motiviert und sicher, dass alle Mädels unheimlich Lust darauf haben, wieder Volleyball zu zocken“, so Breuer weiter. Er ist jedoch überzeugt, dass alle zusammen hart arbeiten müssen, um das Ziel zu erreichen. Deshalb hofft er auf einen erfolgreichen Start gegen Nienburg und Göttingen.

Die Gruppe 3 der Oberliga ist übrigens auch nach den Coronabeschränkungen mit sieben Teams sehr klein geblieben. Der Letzte steigt am Ende ab. Foto: Manuel Brandenstein

Parallel zur Frauenmannschaft bestreiten die Verbandsliga-Volleyballer der TG Münden am Samstag ihr Heimdebüt in der Sporthalle am Werraweg. Ebenfalls ab 15 Uhr sind der ASC Göttingen II und der MTV Stederdorf zu Gast.

Der ASC ist in der vergangenen Saison Vizemeister der Verbandsliga geworden und wird wohl einer der stärksten Gegner in dieser Liga sein. „Die Jungs vom ASC spielen guten Volleyball. Ein, zwei Spiele konnten wir uns in der Vergangenheit immer mal wieder anschauen. Die Rumpftruppe spielt schon lange zusammen und sie wissen, wie sie gemeinsam auf dem Feld agieren müssen. Trotz der bekannten Stärke freuen wir uns auf diese Partie, was sich auch in der Trainingsbeteiligung der letzten Woche gezeigt hat“, berichtet Trainerin Steffi Stracke. Teilweise hätten bis zu 17 Spieler die Übungseinheiten besucht.

Stedersdorf kennen die Mündener noch nicht, weswegen man unbeschwert in diese Partie starten wird. „Wir haben vergangenen Samstag beim Saisonstart gesehen, dass wir gut mithalten und sogar gewinnen können“, so Stracke weiter. „Vor allem, wenn wir unsere eigenen Fehler auf ein Minimum reduzieren.“ Offizielle Coronaregeln gelten derzeit zwar nicht, aber die TG schreibt: Wir empfehlen dennoch eigenverantwortlich darauf zu achten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im Gebäude zu tragen, einen Abstand von 1,5 m einzuhalten. (Manuel Brandenstein)

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