Bezirksliga Braunschweig

SG Werratal: Hoffnung auf Meisterrunde bleibt

 Hendrik Suslik (schwarze Hose)
+
Unübersichtliche Situation im Sülbecker Strafraum: Kaum zu glauben, dass auch diese Werrataler Chance durch Hendrik Suslik (schwarze Hose) nicht zum Erfolg führt.

Zum dritten Mal ungeschlagen verließen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal den Platz. Der eine Punkt vom torlosen Remis gegen den Tabellenzweiten FC Sülbeck/Immensen könnte im Kampf um das Erreichen der Aufstiegsrunde am Ende jedoch zu wenig sein.

Hedemünden – Nachdem das Team von Interimstrainer Kai Armbrust und seinem neuen Co-Trainer Mario Bock das Hinspiel Ende August klar mit 2:4 verloren hatte, wollte man unbedingt Wiedergutmachung betreiben, zumal es das erste Spiel unter Armbrust vor eigenem Publikum war. Die rund 150 Zuschauer sahen dann auch wieder einmal eine lauf- und einsatzfreudige Heimmannschaft, die es aber nicht verstand, aus dem optischen Übergewicht Kapital zu schlagen. Mehr als ein Pfostenschuss von Fabian Winter, der aus rund elf Metern abgezogen hatte (20.), war im ersten Durchgang nicht zu verbuchen.

Wie schon eine Woche zuvor beim 3:2-Erfolg gegen Sparta Göttingen stellte Armbrust nach dem Seitenwechsel vom anfänglichen 4-2-3-1-System auf ein offensiveres 4-1-3-2 um und beorderte den zuvor im Mittelfeld eher unauffälligen Ruslan Wagner neben Leon Fromm in die Sturmspitze. Anders als in Göttingen, wo er mit zwei Treffern zum Matchwinner wurde, fehlte Wagner im Abschluss aber diesmal das Glück – sowohl bei einer Flanke von Jonas Winter (51.) als auch bei einer Hereingabe von Dominik Wallner (57.). Einmal zappelte der Ball dann nach einem Schuss von Hendrik Suslik im Sülbecker Netz, doch der Aktion war ein Foul am FC-Keeper vorausgegangen, das der Schiri völlig zu Recht ahndete.

Auf der anderen Seite hatten die Werrataler aber auch das Glück des Tüchtigen. In einer Drangphase der Gäste jagte der Ex-Gimter Dennis Behrens den Ball zunächst freistehend aus zehn Metern über das Tor (60.) und sechs Minuten später aus halbrechter Position an den linken Innenpfosten.

„Es ist zwar ärgerlich, dass wir unsere kleine Siegesserie nicht ausbauen konnten, aber insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung“, befand Kai Armbrust. In der Tabelle der Qualifikationsstaffel C liegen die Werrataler mit jetzt sieben Punkten weiter auf dem sechsten und damit letzten Platz, durch die Niederlage des SCW Göttingen in Bovenden und das Denkershäuser Remis gegen Sparta allerdings jetzt punktgleich mit beiden Teams. Bei drei ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf den wichtigen dritten Platz drei Punkte. Da man neben Spitzenreiter Bovenden am kommenden Sonntag noch gegen die anderen beiden „Kellerkinder“ spielt, sollte vielleicht doch noch etwas in Richtung Aufstiegsrunde für die Werrataler möglich sein.

SG Werratal: Hartje - Wallner (82. Bock), Alt, O. Wasmuth, J. Winter (68. Salmen) - Glatter (73. Köhler), Buhre - F. Winter (46. Hildebrand), Wagner, Suslik - Fromm (68. Vogel). Tore: Fehlanzeige. (Per Schröter)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.