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Die TG Münden ist zurück in der Erfolgsspur

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Von: Andreas Arens

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Durchsetzungsstark in der Offensive und Defensive: Marc Imberger (am Ball) führte seine TG Münden zu einem knappen aber verdienten 31:28-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim II.
Durchsetzungsstark in der Offensive und Defensive: Marc Imberger (am Ball) führte seine TG Münden zu einem knappen aber verdienten 31:28-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim II. © Andreas Arens

Nächster Heimsieg für die TG Münden in der Handball-Verbandsliga: Die Mündener besiegten in einem Nachholspiel Eintracht Hildesheim II mit 31:28.

Hann. Münden – Dritter Heimsieg im dritten Heimspiel für die TG Münden! Mit dem 31:28 (13:15)-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim II eroberte die TG einen Aufstiegsplatz in der Handball-Verbandsliga zurück und sammelte Selbstvertrauen für das nächste Heim-Duell gegen eine Drittliga-Reserve kommenden Samstag (gegen Anderten II).

Wie befürchtet wurden die punktlosen Hildesheimer zu einem echten Prüfstein für die Mündener. Erstmals trat die Eintracht-Reserve in Bestbesetzung an, inklusive der ukrainischen Neuverpflichtung Mykyta Litvinenko. Doch auch die TG war personell gerüstet. Entgegen den Erwartungen konnten Florian Fehling, der am Donnerstag operiert wird, und Christopher Barth mitwirken.

Das stärkte die Mündener Defensive, die sich in den ersten 20 Minuten stabil präsentierte. Es war ein enges Spiel, in dem die TG meist mit einem Treffer in Führung lag. Dann ein Bruch im Spiel der Gastgeber. „Plötzlich war Sand im Getriebe, da war die Niederlage im letzten Spiel noch in den Köpfen. Die zehn Minuten vor der Halbzeit haben mir nicht gefallen“, sagte TG-Trainer Hazim Prezic.

Umso besser aus Sicht der Hausherren waren dann aber die zehn Minuten nach der Halbzeit. Von 13:15 zur Pause zogen die Mündener bis zur 39. Minute auf 21:17 davon. Es war die letztlich entscheidende Phase, in der die TG mit einer sehr präsenten Deckung und gut gespielten Tempogegenstößen brillierte. „In dieser Phase haben wir super gestanden. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Prezic.

Der Coach war laut eigener Aussage in der Halbzeitpause ruhig geblieben und hatte seiner Mannschaft erklärt, wo ihre Stärken liegen: in der Abwehrarbeit sowie der ersten und zweiten Welle. Exemplarisch dafür stand in der zweiten Halbzeit Marc Imberger, der sowohl defensiv, als auch mit wichtigen Toren zum Erfolg beitrug. „Das erwarte ich von Marc. Er ist mein verlängerter Arm in der Deckung “, meinte Prezic, der auch Maurice Bode („Er hat in der zweiten Halbzeit gut die Regie übernommen.“), Florian Fehling („Überragender Mann in der Deckung.“) und Kiron Hartig lobend erwähnte.

Ein Wermutstropfen war die Rote Karte mit Bericht gegen TG-Torwart Patrick Sonne kurz vor Schluss (59. Minute). „Er hat wohl etwas gesagt. Wenn er das gesagt hat, wird es auch eine Sperre geben“, erklärte Prezic, der ansonsten aber viel Grund zur Freude hatte: „Wenn man das Spiel gewinnt, ist alles andere erst einmal egal.“

Ähnlich sah es auch das Mündener Publikum, das wie die Heimmannschaft eine Halbzeit brauchte, um richtig aufzuwachen. Als es in der zweiten Hälfte drauf ankam, waren aber auch die Fans zur Stelle – und konnten gut gelaunt den Heimweg antreten.

TG Münden: Görtler, Sonne (Rot m.B. 59.) – Bode (1), F. Fehling (2), Weinberger (5, davon 4 Siebenmeter), Bolse (1), Rohdich (2), Backs (5/1), Kroll, Barth (5), Rusteberg (2), Hartig (4), Imberger (4). Top-Torschützen Hildesheim: Meyer (8/1), Diener (6/1), Litvinenko, Lesemann (je 4). Strafminuten: 8 – 6.

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