Landwehrhagens 32:18 bedeutet höchsten Saisonsieg

HSC diesmal eiskalt

Kaum ein Durchkommen gab es für die Nikolaj Astapov (rechts) und die Angreifer der HSG Fuldatal gegen die HSC-Abwehr um Spielertrainer Sven Hinz (4) und Arne Heyne. Foto: Schachtschneider/nh

FULDATAL. Eine desolate Leistung der HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Handball-Landesliga bestrafte der HSC Landwehrhagen eiskalt. Die Staufenberger fuhren beim 32:18 (17:9) in Ihringshausen den höchsten Saisonsieg ein.

Rund 120 Zuschauer sahen zunächst, wie die Torhüter Virginius Petrauskas auf Seiten der Hausherren und Rene Hüsken im Fokus standen. Bis zur fünften Minute dauerte es, ehe Landwehrhagens Louis Feckler der erste Treffer in der Partie gelang. Vier Minuten später war der HSC bereits auf 4:1 davongezogen. Beim Stand von 3:9 nach zwölf Minuten nahm HSG-Trainer Steffen Kowalinski die erste Auszeit.

In den seltenen Fällen, in denen die Landwehrhäger Abwehr Lücken zeigte, wuchs Schlussmann Hüsken über sich hinaus. Selbst das Überzahlspiel konnte Fuldatal nicht für sich nutzen und lag bereits zur Pause mit 9:17 zurück. „Wir standen in der Abwehr sicher und hatten mit Rene Hüsken einen überragenden Torwart“, analysierte Landwehrhagens Spielertrainer Sven Hinz.

Wer von den Heimfans dachte, es könne nicht mehr schlimmer kommen, sah sich getäuscht. In zwanzig Minuten gelangen den Fuldatalern gerade einmal vier Treffer. Während die Hausherren im Kollektiv versagten und sich haarsträubende Fehler leisteten, nahm die Partie für die Gäste den Charakter eines Trainingsspiels an.

Erst als Rene Hüsken nach 50 Minuten in den Feierabend durfte und den beiden Ersatztorhütern Lars Herzfeld und Mario von Gemünden Spielzeit eingeräumt wurde, kamen die Fuldataler wieder zu Treffern. HSC: Hüsken, Herzfeld, von Gemünden - Heyne 1, Merward, Beinhauer, Hörder 4, Höpke, Wiechert, Feckler 7/1, Adam 6/2, Brücker 5, Meier, Zimmermann 5, Hinz 4/1. (nh)

Von Tobias Kisling

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