So wird auch der SC Rosdorf in der Fußball-Kreisliga zu einer hohen Hürde – SV Türkgücü reist zum Tabellenführer

DSC Dransfeld spielt diesmal ohne Sieben

Schießen aus jeder Lage: Das haben sich die Dransfelder Fußballer (links Ahmed Salou) vorgenommen. Foto: Schröter

Dransfeld/Hann. In der Fußball-Kreisliga will der DSC Dransfeld nach zuletzt sehr schwankenden Leistungen im Heimspiel gegen den SC Rosdorf wieder an Stabilität gewinnen. Abstiegskandidat SV Türkgücü Münden steht beim souveränen Tabellenführer GW Hagenberg vor einer echten Herkulesaufgabe (Anstoß für beide Partien: Sonntag, 15 Uhr).

DSC Dransfeld – SC Rosdorf (Hinspiel: 3:4). An das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison Mitte Oktober erinnert sich DSC-Spielertrainer Benjamin Mielenhausen sicher mit sehr gemischten Gefühlen. Einerseits erzielte er bei der 3:4-Niederlage seiner Mannschaft alle drei Tore und konnte so an der eigenen Leistung nicht viel aussetzen, andererseits wurmte ihn der Spielausgang doch sehr. Und auch für Sonntag sieht der Torjäger, der in dieser Saison inzwischen schon 23 Mal ins Schwarze traf, eher schwarz. „Nachdem unsere Leistungen zuletzt nur selten so waren, wie ich mir das gewünscht hätte, wird das sicher ein schweres Spiel für uns“, sagt er.

Sorgen um Spielertrainer

Und die vielen Ausfälle würden die Sache nicht gerade leichter machen. Mit Dennis Eilers (Urlaub), Hassan Noureddine (Achillessehne), Jascha Marczak (Knie), Marioo Peschke (Schulter), Jonas Wolter (gesperrt), Martin Brasse (Knie) und Nikolai Magerhans (Dienst) fallen nicht weniger als sieben Stammspieler aus. Zudem stehe ein Fragezeichen hinter Sebastian Mielenhausen (Rippenprellung). Wollen die Hasenmelker gegen die zuletzt erfolgreichen Rosdorfer (nur eine Niederlage aus den letzten fünf Spielen) den Platz dennoch als Sieger verlassen, muss der Rest der Mannschaft eng zusammenrücken und 90 Minuten Vollgas geben.

GW Hagenberg – SV Türkgücü Münden (Hinspiel: 4:1). Klarer könnten die Rollen bei einem Fußballspiel kaum verteilt sein. Auf der einen Seite der Spitzenreiter, der in dieser Saison erst einmal überhaupt verloren hat und in diesem Spiel eventuell schon vorzeitig Meister werden kann. Auf der anderen Seite der Tabellen-Vorletzte, der vor allem in der Offensive nur wenig zustande bringt.

„Wenn wir einen guten Tag haben, dann machen wir den Hagenbergern das Leben schwer. Da bin ich sicher“, gibt sich SV-Trainer Goran Andjelkovic dennoch kämpferisch. Zu verlieren haben die Mündener in diesem Spiel jedenfalls nichts. (per)

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