DSC Dransfeld überrascht sich selbst

Vereint in guter Laune: Die beiden Dransfelder Endspielmannschaften. Vorne Vierter von rechts der entscheidende Torschütze Sebastian Mielenhausen. 2 Fotos: Schröter

Dransfeld. 20 Mannschaften waren beim Rialto Cup angetreten, am Ende erreichte aber nur Gastgeber DSC Dransfeld das Finale.

Riesenjubel herrschte am Sonntagabend im Lager des Fußball-Kreisligisten DSC Dransfeld. Bei der dritten Auflage des eigenen Hallenturniers verteidigten die Hasenmelker nicht nur den Titel, sondern brachten sogar zwei Teams ins Endspiel. Am Ende triumphiere die als zweite Mannschaft angetretene Vertretung um den 13-fachen Torschützen Sebastian Mielenhausen über die „Erste“ um Spielertrainer Benjamin Mielenhausen mit 2:1.

Eine Mannschaft sollte ins Finale

In einem spannenden, wenn auch nicht gerade hochklassigen Finale war der DSC I früh durch Ahmad Salou in Führung gegangen, der nach einem Schuss von Jascha Marczak richtig stand und abstaubte. Nachdem Torwart Daniel Hartje diese Führung im Anschluss durch zwei glänzende Paraden noch hatte festhalten können, glich Sebastian Mielenhausen zunächst aus spitzem Winkel aus und sorgte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff nach einem sehenswerten Spielzug auch noch für den umjubelten Siegtreffer.

„Unser Ziel war es, eine der beiden Mannschaften ins Halbfinale zu bringen“, meinte Trainer Benjamin Mielenhausen anschließend. Dass am Ende beide Teams sogar das Finale bestreiten würden, damit hätte er „nie und nimmer“ gerechnet. „Und das macht mich auch etwas stolz, zumal mit dem Bovender SV, dem TSV Seulingen, dem TSV Groß Schneen und Sparta Göttingens A-Jugend einige hochkarätige Mannschaften am Start waren.“

3. Rialto-Cup Endrunde Mit dem Einzug in die Endrunde übertrafen die A-Jugendfußballer der JSG Hoher Hagen (hier mit Mike Schäfer beim Schuss) alle Erwartungen.

Während die Bovender und die Groß Schneer, die ihre Vorrundengruppen jeweils gewonnen hatten, mit dem Ausgang der Endrunde nichts zu tun hatten (siehe Ergebnisse unten), waren sowohl Seulingen als auch Sparta ihren Favoritenrollen gerecht geworden und als Sieger der beiden Endrundengruppen ins Halbfinale eingezogen. Dort war Seulingen gegen die DSC-Erste auch zunächst mit 1:0 und dann noch einmal mit 2:1 in Führung gegangen, zog am Ende nach zwei Treffern von Benjamin Mielenhausen sowie jeweils einem von Hassan Noureddine und Marco Vasiljevic mit 2:4 den Kürzeren. Noch besser hatte es die DSC-Zweite im zweiten Semifinale gegen die Spartaner gemacht, denen sie beim 3:1-Sieg (Tore: Dennis Schob, Sebastian Mielenhausen und Stefan Eisfeld) nicht den Hauch einer Chance ließ.

Zufriedener Veranstalter

„Das war wieder ein tolles Turnier, sowohl was das Teilnehmerfeld angeht als auch von der Zuschauerresonanz her“, zog Cheforganisator Mario Peschke am Ende ein positives Fazit. Ein Sonderlob richtete er an das Flüchtlingsteam aus Northeim, das am Freitag zwar als Gruppenletzter und ohne jeden Punktgewinn ausgeschieden war, das sich aber „richtig gut“ präsentiert und viele Sympathien gewonnen hatte.

Der Dank Peschkes ging zum einen an die vielen Helfer „und speziell an Dirk Marczak, der den Verkauf glänzend geleitet hat“, sowie an die Schiedsrichter Karl-Heinz Seute, Sebastian Lehne, Ishak Yaylali, Wassilios Sideras, Christian Schläger, Rainer Nickel und Jan-Philipp Brömsen, „die es nicht immer leicht hatten, die ihre Sache aber sehr gut gemacht haben“. (per)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.