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Viel Lob für Kreissportbund Göttingen-Osterode

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Professor Wolfgang Buss am Rednerpult.
„Der KSB ist seinen gesellschaftlichen Aufgaben gerecht geworden“: Der langjähriger Vorsitzende des Kreissportbundes, Professor Wolfgang Buss, hielt die Festrede. © Per Schröter

Mit einem gut besuchten Festakt hat der Kreissportbund (KSB) Göttingen-Osterode am Sonntag sein 75-jähriges Bestehen gefeiert.

Seeburg – Rund 100 Gäste aus dem Sport, aber auch aus der Politik, der Wirtschaft und von verschiedenen Institutionen waren nach Seeburg gekommen, um an der wegen Corona bewusst klein gehaltenen Feierstunde teilzunehmen. „Ich freue mich sehr hier zu sein, auch weil dies eine der ersten Veranstaltungen dieser Art nach zwei Jahren Pandemie ist“, betonte Vera Plath, Leiterin Referat Sport im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport. „Dem einen oder anderen mag es noch etwas mulmig dabei sein, aber irgendwann müssen wir ja zur Normalität zurückfinden und das Zusammenkommen von Menschen ist ja auch das, was den Sport ausmacht“, so Plath, die ausschließlich lobende Worte „für die vielfältigen Aktivitäten des KSB“ während der 75 Jahre seines Bestehens fand. „Corona hat die Gesellschaft und auch den Sport vor große Herausforderungen gestellt“, meinte die Referatsleiterin und dankte den Vereinen und den vielen dort ehrenamtlich Tätigen, die in dieser Zeit Großes geleistet und eine beeindruckende Solidarität gezeigt hätten.

In seiner Begrüßung hatte KSB-Geschäftsführer Klaus Dreßler zunächst unter anderem die Bedeutung des Jugendzeltlagers Stolle für den Kreissportbund hervorgehoben. Als Dank für ihr langjähriges Engagement dort überreichte der Volkmarshäuser Ingrid Rosenthal, der Ehefrau des Stolle-Gründers Friedel Rosenthal, einen bunten Blumenstrauß. In seiner knapp einstündigen Festrede sprach der Sporthistoriker und ehemalige langjährige KSB-Vorsitzende Prof. Wolfgang Buss über die Entwicklung des Sports nach dem Krieg im Allgemeinen und des Kreissportbundes Göttingen unter seinem ersten Vorsitzenden Friedel Rosenthal im Speziellen, über die Kooperation von Sport und Polituk und über nötige Anpassungen an Veränderungen wie etwa die im Laufe der Jahre erfolgten Fusionen von Kreissportbünden. „Der KSB Göttingen-Osterode ist in den 75 Jahren seines Bestehens seinen gesellschaftlichen Aufgaben gerecht geworden“, lautete das Fazit des Festredners. „Und das auch durch die Fähigkeit seiner Frauen und Männer, sich an die Anforderungen der jeweiligen Zeit anzupassen.“

KSB-Geschäftsführer Klaus Dreßler überreichte der 90-jährigen Ingrid Rosenthal Blumen.
Bewegend: KSB-Geschäftsführer Klaus Dreßler überreichte der 90-jährigen Ingrid Rosenthal für ihre Verdienste um das Zeltlager Stolle einen Blumenstrauß. © Per Schröter

„Dieser Tag bietet die Gelegenheit, das Engagement der ehrenamtlich und hauptberuflich tätigen KSB-Mitarbeiter zu würdigen“, betonte Landrat Marcel Riethig. Gerade in Zeiten von Corona habe man gemerkt, „wie wichtig Sport für unsere Gemeinschaft ist“. Und wenn man aus dieser Zeit eines mitnehmen sollte, dann dass Kultur und Sport keine freiwilligen Aufgaben sind, sondern unverzichtbarer Bestandteil für eben diese Gemeinschaft. Auch Riethig betonte die Bedeutung der Stolle für die Region. „Das ist ein Ort, wo die Gemeinschaft gelebt wird“, sagte er unter dem Applaus der Anwesenden und warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein. (Per Schröter)

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