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Gelungene WM-Premiere für Mündener Ruderverein

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Der deutsche Vierer mit (von rechts) Schlagmann Yannik Stadler, Lars Veckenstedt (Berliner RC), Christian Aethner (Hallesche RV Böllberg/Nelson), Emanuel Wieczorek (RV Münster) und Steuermann Sadeepa Jagoda (Bessel RC Minden).
Alles gegeben: der deutsche Vierer mit (von rechts) Schlagmann Yannik Stadler, Lars Veckenstedt (Berliner RC), Christian Aethner (Hallesche RV Böllberg/Nelson), Emanuel Wieczorek (RV Münster) und Steuermann Sadeepa Jagoda (Bessel RC Minden). © Detlev Seyb

Der deutsche Junioren-Vierer mit Schlagmann Yannik Stadler vom Mündener Ruderverein (MRV) belegte bei der der Junioren-Weltmeisterschaft im italienischen Varese den sechsten Platz.

Varese/Münden – Damit hat sich der erst 17-jährige Mündener schon jetzt einen Platz in den Vereinsgeschichtsbüchern gesichert, denn die Teilnahme an der diesjährigen Junioren-WM ist der bislang der größte Erfolg in der über hundertjährigen MRV-Geschichte.

Gemeinsam mit Lars Veckenstedt (Berliner RC), Christian Aethner (Hallesche RV Böllberg/Nelson), Emanuel Wieczorek (RV Münster) und Steuermann Sadeepa Jagoda (Bessel RC Minden) traf der deutsche Vierer bereits im Vorlauf auf die späteren Weltmeister aus Australien, der den Vorlauf souverän gewonnen und sich damit direkt für das Finale qualifiziert hatte. Stadler und seine Mannschaftskameraden mussten hingegen den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen und lösten dort ihr Finalticket. Und zwar so: Bei 750 Metern mussten die Deutschen die Führung an Südafrika abgeben und lieferten sich im Anschluss einen verbissenen Bord-an-Bord-Kampf mit den anderen Vierern aus den USA, Ungarn und Italien. Letztere konnten sich auf heimischem Gewässer Schlag für Schlag an die Südafrikaner herankämpfen und fuhren am Ende auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegten die Ungarn mit nur einer hundertstel Sekunde Vorsprung auf das deutsche Boot. Komplettiert wurde das Finale durch Australien und Türkei, die sich als Vorlaufsieger bereits am Donnerstag direkt qualifiziert hatten.

Thomas Kossert MRV-Trainer
Thomas Kossert MRV-Trainer © Privat

Im Finale lagen die Deutschen bei 500 Metern noch auf dem Bronzerang, mussten dann aber Australien und die Türkei ziehen lassen. In einem packenden Finish kämpfte die Renngemeinschaft um Stadler gegen Ungarn um Rang fünf und belegte am Ende den sechsten Platz. MRV-Trainer Thomas Kossert zog eine positive Bilanz: „Yannik und unser Ersatzmann Ledian haben in den letzten Tagen Mündener Sportgeschichte geschrieben und ich bin unsagbar stolz auf die beiden und das Erreichte“, sagte der 42-Jährige zur erfolgreichen WM-Premiere seiner Sportler.  

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