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Heim-Härteprüfung gegen Hildesheim II für die TG Münden

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Von: Andreas Arens

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Probleme in der Deckung: Florian Fehling (Mitte) sowie zwei weitere Abwehr-Säulen fehlen der TG Münden gegen Hildesheim II. Marc Imberger (rechts) und Co. müssen die Ausfälle im Deckungsverbund kompensieren.
Probleme in der Deckung: Florian Fehling (Mitte) sowie zwei weitere Abwehr-Säulen fehlen der TG Münden gegen Hildesheim II. Marc Imberger (rechts) und Co. müssen die Ausfälle im Deckungsverbund kompensieren. © Manuel Brandenstein

Mit Eintracht Hildesheim II wartet am heutigen Dienstagabend ein dicker Brocken auf die TG Münden, für die das Heim-Nachholspiel zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt angesetzt wurde.

Hann. Münden – Schwieriges Heim-Nachholspiel für die TG Münden: Der Tabellendritte der Handball-Verbandsliga erwartet am heutigen Dienstagabend (Anwurf 20 Uhr in der Gymnasium-Halle) Eintracht Hildesheim II. Die Gäste sind zwar noch punktlos in dieser Saison, dürften aber mit einer gut besetzten und spielstarken Mannschaft nach Münden kommen.

Die Tabelle besitzt laut TG-Trainer Hazim Prezic in Bezug auf die Hildesheimer Reserve, die eigentlich im oberen Drittel der Verbandsliga anzusiedeln ist, keine große Aussagekraft: „Sie hatten viele Verletzungsprobleme bei wichtigen Spielern zu Saisonbeginn“, betont der Mündener Coach. Das war auch der Grund, warum die Eintracht um Verlegung der Partie gebeten hatte. Die TG ging darauf ein – und wird aus Sicht von Prezic mit dem neuen Termin nun dafür bestraft.

„Aufgrund der Herbstferien und wegen Krankheiten haben nicht alle Spieler regelmäßig trainiert und sind aus dem Rhythmus“, schildert der Trainer die Situation bei den Hausherren. Mit den Fehling Brüdern Benjamin und Florian sowie Christopher Barth fallen „drei Säulen für unsere Deckung“ aus, wie Prezic erläutert. Anders schätzt er die Situation bei den Gästen ein, die aufgrund des Termins unter der Woche keine Spieler an die erste Mannschaft (3. Liga) oder die A-Jugend (Junioren-Bundesliga) abstellen müssen.

Trotzdem hält Prezic fest: „Es hilft kein Jammern, wir müssen das Beste aus der Situation machen.“ Er vertraue all seinen Spielern, die die Fehlstelle in der Deckung nun gemeinsam kompensieren müssen. Mut machen auch die bisher sehr souveränen Heim-Auftritte. Solle sich die TG von der Packung in Groß Lafferde (19:37) erholt haben, und viel Unterstützung von den Zuschauern kommen, ist der nächste Heimsieg möglich.

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