Handball-Bezirksliga A

HSC Landwehrhagen leistet Überzeugungsarbeit und holt Abgänge zurück

So geht Handball-Bezirksligist HSC Landwehrhagen in die Saison 2020/21: (von links) vorne knieend: Marvin Reubert, Dominik Natge, Pascal Römmelt; dahinter: Trainer Andreas Abe, Oliver Trott, Sascha Damm, Moritz Abe, Nick Spangenberg, Dennis Damm, Florian Trott; hinten: Tom Haeder, Noah Gabel-Schindler, Erik Schneider, Torben Krybus, Tom Hübner, Fin Willenweber.
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So geht Handball-Bezirksligist HSC Landwehrhagen in die Saison 2020/21: (von links) vorne knieend: Marvin Reubert, Dominik Natge, Pascal Römmelt; dahinter: Trainer Andreas Abe, Oliver Trott, Sascha Damm, Moritz Abe, Nick Spangenberg, Dennis Damm, Florian Trott; hinten: Tom Haeder, Noah Gabel-Schindler, Erik Schneider, Torben Krybus, Tom Hübner, Fin Willenweber.

Der HSC Landwehrhagen startet am Samstag in die neue Saison der Handball-Bezirksliga A. Mit dabei sind dann auch zwei Spieler, die eigentlich schon weg waren.

Landwehrhagen – Der Frust beim Handball-Bezirksligisten HSC Landwehrhagen war groß, als im Frühjahr und Sommer immer mehr Leistungsträger einen Vereinwechsel ankündigten. Doch die Trainer Andreas Abe und Mario Groß können mittlerweile wieder optimistischer dreinblicken. Denn ihre Überzeugungsarbeit hat gefruchtet.

„Wir haben mit einigen der Jungs noch mal gesprochen und konnten sie überzeugen, doch weiter bei uns in der Bezirksliga A zu spielen“, freut sich Andreas Abe. Als Rückkehrer konnte der 51-Jährige damit Noah Gabel-Schindler (war zu Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein gewechselt) und Torben Krybus (HSG Baunatal) verbuchen. Als Abgänge stehen noch Rückraum-Torjäger Maximilian Friedrich (Hofgeismar/Grebenstein) und Kreisläufer Nico Heinemann (TG Münden) fest. Zur Transferbilanz sagt Abe deshalb: „Ich glaube nicht, dass wir schlechter dastehen als in der vergangenen Spielserie.“ In der abgebrochenen Corona-Saison war der HSC Tabellendritter.

Die Staufenberger können auch zwei externe Neuzugänge melden: Sascha Damm kommt als Linksaußen vom Bezirksoberligisten Tuspo Waldau, und Marvin Reubert stand bei den Waldauern im Tor. „Mit Marvin haben wir eine gute Ergänzung zu unserem Torhüter Dominik Natge“, sagt Andreas Abe zu Reubert, der als „Steher“ mit gutem Auge gilt.

Das Trainergespann ist vor allem auf der rechten Angriffsseite dazu gezwungen, Veränderungen vorzunehmen. Nach seinen Vorstellungen soll Torben Krybus die Position von Maximilian Friedrich auf Rückraum rechts übernehmen. Für Krybus wird Nick Spangenberg auf Rechtsaußen hauptsächlich zum Zug kommen. Insgesamt möchte der HSC in der nun beginnenden Saison noch mehr auf Tempo setzen. Die erste und zweite Angriffswelle soll die Spiele für den HSC entscheiden. „Ich denke, wir können das, da wir noch besser eingespielt sein werden. Am Ende möchte ich erneut unter den besten Drei landen.“

HSC zum Start gegen Vellmar mit Zuschauern

Der HSC Landwehrhagen startet am Samstag in die neue Saison der Handball-Bezirksliga A. Zum Auftakt erwarten die Staufenberger ab 18.30 Uhr die zweite Mannschaft des TSV Vellmar – und zwar aller Voraussicht nach mit Zuschauern.

Zumindest eine kleine Gruppe der Anhänger kann am Samstag in die Landwehrhäger Halle kommen. „Wir haben uns dafür entschieden, 30 Zuschauer zuzulassen. Sollten Familien kommen, könnten wir auch etwas mehr Besucher in die Halle bekommen“, beschreibt HSC-Vorstandsmitglied Jens Haeder das Vorgehen.

Zur besseren Planung sollen sich die Zuschauer im Vorfeld über die HSC-App auf ihren Handys anmelden. Wer einfach so zum Spiel kommen will, muss damit rechnen, dass an der Abendkasse keine Karten mehr verkauft werden.

Der HSC nimmt den geforderten Mindestabstand auch in der Halle sehr ernst. Die geringe Zahl an zugelassenen Zuschauern begründet sich auch aus der Tatsache, dass ein Block auf der kleinen Tribüne einem Teil der eigenen Mannschaft als Aufenthaltsort reserviert werden muss.

Der Grund dafür ist, dass Gegner Vellmar zwei Kabinen erhält, in denen dann Abstand gehalten werden kann. Die Schiedsrichter bekommen die dritte Kabine, sodass für den HSC nur noch eine übrig bleibt. (Von Manuel Brandenstein)

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