Saisonbeginn Ende Juni

Junge Staufenberger starten selbstbewusst in Gruppenliga

Das neue Team auf Landesebene: Männer-Gruppenligist TC Staufenberg mit (von links) Max Borchard, Kevin Kaldauke, Niclas Dönges, Moritz Jordan-Winneknecht, Malte Neumann, Niklas Tecklenburg, Bjarne Wulf. Es fehlen: Spitzenspieler Frode Neumann und die Nummer Drei, Vladimir Kravec.
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Das neue Team auf Landesebene: Männer-Gruppenligist TC Staufenberg mit (von links) Max Borchard, Kevin Kaldauke, Niclas Dönges, Moritz Jordan-Winneknecht, Malte Neumann, Niklas Tecklenburg, Bjarne Wulf. Es fehlen: Spitzenspieler Frode Neumann und die Nummer Drei, Vladimir Kravec.

Für die Tennissparte des TC Staufenberg ist es etwas Besonderes: Ihre Männermannschaft tritt auf Hessenebene an.

Staufenberg – Teamkapitän Malte Neumann bestätigt: „Für unseren Verein ist es schon relativ einmalig, dass man im Herrenbereich in einer solchen Spielklasse antritt.“ Zuvor hatten es besonders die Damen 40 des Vereins mehrmals geschafft, sich für die Gruppenliga zu qualifizieren. Das Team spielt diesmal erneut Bezirksoberliga. Die Herren treten selbstbewusst eine Klasse höher an. Sie feierten in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Bezirksoberliga und haben nun noch einige Wochen Zeit zur Vorbereitung, da die Medenrunde für sie erst Ende Juni beginnt. Erster Gegner und damit auf der Anlage in Landwehrhagen zu Gast ist Blau-Weiß Hünfeld aus dem Kreis Fulda (Sonntag, 27. Juni). Die Startaufstellung der Staufenberger sieht folgendermaßen aus: Die Nummer Eins ist Frode Neumann, an Zwei spielt Kevin Kaldauke, an Drei Vladimir Kravec, an Vier Moritz Jordan-Winneknecht, Fünf Malte Neumann sowie Niklas Tecklenburg, Niclas Dönges, Max Borchard und Bjarne Wulf. Die beiden jungen Frode Neumann und Vladimir Kravec führen die Gruppe quasi an; zurückgekehrt nach Landwehrhagen ist Kevin Kaldauke nach seiner Studienzeit in Köln. Insgesamt spielt das Team schon einige Jahre zusammen

In der Zusammenstellung der Liga haben die Staufenberger Glück gehabt. Die ganz weiten Fahrten ins Rhein-Main-Gebiet bleiben ihnen erspart. Zum Hintergrund: Aufgrund der Pandemie hat es nach der vergangenen Serie keine Absteiger gegeben, sodass nun mehr Teams zur Verfügung stehen, die etwas besser als zuvor nach regionalen Gesichtspunkten zusammengelegt werden konnten. Neben Auftaktgegner Hünfeld trifft der Aufsteiger in einer bis zum 19. September ausgedehnten Saison auf den TC Wetzlar, TC Schönbach, TC 31 Kassel II, KTC Wilhelmshöhe, RW Gießen II und den TV Marburg.

Und was sagt der Teamkapitän zu den Chancen des Liga-Neulings? „Wir wollen auf keinen Fall absteigen und erwarte uns eher im Mittelfeld der Klasse“, sagt Malte Neumann. Der 26-Jährige sieht die Teams aus Wetzlar und Marburg in der Favoritenrolle, da sie gleich mehrere Akteure der Leistungsklasse 1 aufstellen können. „In diesem Punkt, also bei den deutschen Ranglisten-Spielern, haben wir ja lediglich meinen Bruder Frode zu bieten; aber wir können mithalten“, ist sich Malte Neumann sicher. Am Saisonende wird der Gruppen-Erste auf- und die beiden schwächsten Vereine absteigen.

Der TC Staufenberg hofft darauf, dass bei den drei Heimspielen gegen Hünfeld (27.6.), Marburg (29.8.) und Wilhelmshöhe (19.9.) Zuschauer wieder zugelassen werden. Auf diese Unterstützung konnte sich das Team in der zurückliegenden Serie sogar auswärts verlassen. (Manuel Brandenstein)

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