Oberliga-Frauen

Trainerduo Sternicki/Löber sagt bei Mündener Volleyballerinnen zu

Dennis Sternicki, hier beim Saisonstart, hat der TG gemeinsam mit Marc Löber zugesagt.
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Verantwortung in Münden übernommen: Dennis Sternicki, hier beim Saisonstart am vergangenen Wochenende, hat der TG gemeinsam mit Marc Löber zugesagt.

Die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Münden waren gezwungen, neue Trainer zu finden. Jetzt wurden Fakten geschaffen.

Hann. Münden – Die TG Münden wird die weiteren Saisonspiele der Volleyball-Oberliga mit einem ganz jungen Trainerduo bestreiten: Dennis Sternicki und Marc Löber haben sich mit dem Verein und der Mannschaft darauf geeinigt ihr bereits begonnenes Engagement zumindest bis zum Ende der laufenden Spielzeit 2021/22 zu verlängern.

Die TG ist erleichtert, nach dem kurzfristigen Abgang des bisherigen Trainers Oliver Bernzen nun Planungssicherheit zu haben. Stefanie Stracke, von der Volleyball-Spartenleitung, sagt: „Wir als Abteilungsleitung sowie die Damen freuen sich sehr, dass die beiden für die Saison zugesagt haben. Das passt alles wirklich sehr gut zusammen, zum einen das Training und zum anderen die Zusammenarbeit mit uns.“

Zweiter Teil des Mündener Trainerduos: Marc Löber.

Beide Trainer sind erst 28 Jahre alt und werden ihre Aufgabe gleichberechtigt ausüben. Vor ihrer Zusage in Münden hatten sie zunächst erst mal mit dem SSC Vellmar zu sprechen, denn dort gehören sie auf der Zuspielerposition zum Regionalligateam. „Wir sprechen uns ständig ab, sodass wir alle Termine unter einen Hut bekommen. Ich glaube, wir haben eine gute und flexible Lösung gefunden, mit der wir gut fahren können“, sagt Dennis Sternicki, der beim Saisonauftakt am vergangenen Wochenende an der Seitenlinie stand. Sternicki hat vor drei Wochen sein Maschinenbaustudium in Kassel abgeschlossen und beschäftigt sich jetzt an der Hochschule mit dem Thema Robotik. Löber arbeitet bei der Städtische Werke AG Kassel.

Vor dem am Samstag in Nienburg anstehenden ersten Auswärtsspiel der Saison feilte die TG im Training an ihrer Durchschlagskraft im Angriff. Die könnte auch durch den Umstand gestärkt werden, dass der Kader in Nienburg an Erfahrung gewinnen wird: Die Neuzugänge Cordula Reisch und Alina Wörz sollen ihre Saisondebüts feiern und möglichst mit dazu beitragen, dass die ersten Punkte aufs Mündener Konto wandern. „Wir müssen auch unbedingt unsere Zahl der Eigenfehler reduzieren“, betont Dennis Sternicki. Er kann zudem erstmals wieder auf Ann-Sophie Franke bauen. Dafür fehlen Jasmin Drube und auch die weiterhin verletzte Celine Ahl, die im Sommer als vierter Neuzugang zur TG Münden wechselte. (Manuel Brandenstein)

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