Heinz-Euler-Gedächtnisturnier: Escherode/Uschlag erneut nicht zu schlagen

SG macht Triple perfekt

Klare Sache: Türkgücü (links Adem Bozkurt) bezwang den 1. FC Gimte (Julius Barth) mit 10:3.

Gimte. Das Fußballturnier um den Heinz-Euler-Pokal, mit dem die Schiedsrichter-Kameradschaft seit Jahren die Hallensaison eröffnet, entwickelt sich so langsam zur Lieblingsveranstaltung der SG Escherode/Uschlag. Bereits zum dritten Mal in Folge holte sich das Team von Trainer Carsten Ernst am Samstag die Trophäe und verwies dabei wie im Vorjahr Kreisligist SV Türkgücü Münden und die Reserve der SG Werratal auf die Plätze zwei und drei.

War die Ernst-Truppe im vergangenen Jahr nach einer verkorksten Feld-Hinserie noch als krasser Außenseiter ins Turnier gestartet, gehörten sie diesmal von vornherein zum engeren Favoritenkreis. Zumal man beim SV Türkgücü nach dessen zurückliegender Katastrophen-Halbserie überhaupt nicht wusste, was passieren würde.

Vor guter Kulisse erwischten beide Teams einen Start nach Maß. Während die SG Escherode/Uschlag der ebenfalls wieder stark eingeschätzten Werrataler Bezirksliga-Reserve beim 4:0-Auftaktsieg keine Chance ließ, fertigte die Türken den 1. FC Gimte sogar mit 10:3 ab. Nachdem der Titelverteidiger dann aber auch Bonaforth sicher mit 8:1 bezwungen hatte, leistete sich Türkgücü beim 2:2 gegen Werder Münden den ersten Patzer. Und als die Ernst-Jungs danach im direkten Duell mit dem ärgsten Kontrahenten auch noch mit 5:3 die Oberhand behielten, war das Rennen um den Turniersieg quasi schon gelaufen.

Wie stark die SG Escherode/Uschlag in diesem Jahr tatsächlich war, zeigt die Tatsache, dass sie auch in der Folge kein bisschen nachließ und am Ende mit sechs Siegen aus sechs Spielen und einer tollen Tordifferenz von 32:7 das überragende Team dieses Turniers war. Zufrieden darf man sicher auch beim SV Türkgücü sein, der sich nach der Neuwahl des kompletten Vorstandes eine Woche zuvor (siehe Bericht unten) äußerst motiviert präsentierte und ebenso verdient auf dem Treppchen landete wie die SG Werratal II.

Konnte der 1. FC Werder Münden mit den drei erstplatzierten Teams noch mithalten, war die Kluft zu den anderen drei Teilnehmern doch schon beachtlich. Ganz schlecht lief es für den Bonaforther SV, der ohne jeden Punkt und mit 3:48 Toren abschloss. „Es war wieder ein gutes Turnier mit torreichen und sehr fairen Spielen“, freute sich Mitorganisator Sebastian Lehne über eine gelungene Veranstaltung. Sein Dank ging auch an die Schiedsrichter, die durchweg gute Leistungen gezeigt hätten.

Von Per Schröter

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