TG Münden kann Aufstieg klarmachen

Mit aller Macht: Christian Grambow (am Ball) und die TG können mit dem Spiel in Altencelle in die Oberliga zurückkehren. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Letzter Spieltag in der Handball-Verbandsliga: Die meisten Mannschaften können die Saison ganz gemütlich ausklingen lassen. Nicht so die TG Münden.

„Wir wollen das Ding jetzt klarmachen“, sagt TG-Trainer Matthias Linke entschlossen mit Blick auf das über den Aufstieg entscheidende Spiel beim SV Altencelle. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr (Hermann-Billung-Gymnasium, Celle-Neustadt).

Ein paar Dutzend TG-Fans dürften diesmal der Mannschaft folgen. Sie wollen miterleben, wie die Mannschaft sich nur ein Jahr nach dem Abstieg wieder in der Oberliga zurückmeldet. Dazu dürfte ein Sieg beim Tabellensiebten nötig sein. Gleichzeitig wird nämlich die nur einen Punkt hinter der TG liegende Hildesheimer Eintracht alles daran setzen, um in ihrem Gastspiel beim MTV Braunschweig II erfolgreich zu sein.

Heimstarker Gegner

Viele Beobachter sind der Ansicht, dass die TG die deutlich leichtere Aufgabe zu bewältigen hat. Doch beim Blick auf die Bilanzen erscheint es angebracht, den Kontrahenten im höchsten Grad ernstzunehmen. Der SV Altencelle, der das Hinspiel in Münden deutlich verlor (23:32), ist in eigener Halle oft nicht wiederzuerkennen. In bislang zwölf Heimspielen hat die Mannschaft bei neun Siegen einmal remis gespielt und nur zweimal verloren (TG: 11/1/1). Genau wie Münden gelang Altencelle das Kunststück, die Spitzenmannschaften SF Söhre (22:21) und Hildesheim (28:27) zu bezwingen. Gegen Braunschweig verbuchten die Celler ein 19:19. „Trotzdem“, sagt Matthias Linke, „wir müssen einfach vollkonzentriert bleiben, dann sollte das für uns machbar sein.“ Zumal die Mannschaft vermutlich in voller Stärke in Richtung Norden aufbricht. Kleine Erkältungen sollen das Projekt Wiederaufstieg nicht stören.

Schon vor dem letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga sind die meisten Entscheidungen gefallen: Die Sportfreunde Söhre haben zum ersten Mal in ihrer 70-jährigen Vereinsgeschichte den Oberligaaufstieg geschafft. Beim 37:25 gegen Wietzendorf bekamen sie bereits den Meisterwimpel überreicht.

Am Tabellenende sind ebenfalls alle Fragen geklärt: Die HSG Rhumetal hat den Klassenerhalt nach dem 30:30 in Hildesheim sicher. Vor dem letzten Spieltag besitzt sie gegenüber dem SV Alfeld, der als Oberliga-Absteiger jetzt noch mal durchgereicht wird, zwei Punkte und 40 Tore Vorsprung. Ebenfalls abgestiegen sind MTV Müden/Örtze, TSV Wietzendorf und Eyendorf. (mbr)

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