Halbserienbilanz

SG Landwehrhagen/Benterode stellt beste Defensive der Liga

Tim Herrmann (rotes Trikot) flankt.
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Bislang sieben Treffer: Tim Herrmann (rotes Trikot).

Die SG Landwehrhagen/Benterode ist zur Winterpause der härteste Verfolger von Spitzenreiter SG Escherode/Uschlag. Wir blicken auf die Hinserie zurück.

Staufenberg – Schaut man auf die Zahlen, war die SG Landwehrhagen/Benterode für Platz eins prädestiniert: Das vor der Saison weiter verstärkte Team stellt mit lediglich acht Gegentreffern in 13 Begegnungen die mit Abstand stärkste Defensive und wusste auch, wo das Tor steht. 51 erzielte Treffer waren hinter den 59 des FSC Lohfelden der zweitbeste Wert. Und das, obwohl der Mitfavorit auf die Meisterschaft keinen echten Torjäger in seinen Reihen hat. „Das geht uns etwas ab“, sagt Andreas Kühne, „aber wir versuchen, in dieser Richtung noch etwas zu tun.“ Immerhin ist die SG dadurch nur ganz schwer auszurechnen. Gleich fünf Spieler haben sechs- oder siebenmal getroffen (Jan Gude, Tim Herrmann, Mike Woltert, Tim Gude und Marc Zuschlag). Dabei gliederte sich Neuzugang Tim Gude ausgezeichnet ein und es war ebenso erfreulich, dass Marc Zuschlag in seiner ersten kompletten Halbserie seit seiner Rückkehr im Sommer 2020 eine gute Rolle spielen konnte.

Zur ausgezeichneten Defensivleistung trug unter anderem Nachwuchsmann Luis Schönebach im Tor bei. Mit solch einer konstanten Leistung des jüngsten Akteurs im Kader konnte die SG nicht rechnen. Außerdem war die zentrale Achse mit Stoebener und Wedel in der Innenverteidigung sowie vor ihnen Herrmann und Adolf eine Bank. Dass die SG Landwehrhagen/Benterode trotz aller Qualität im Kader doch „nur“ auf Rang zwei landete, war zwei Aussetzern ausgerechnet auf eigenem Platz geschuldet. Andreas Kühne blickt zurück: „Beim 1:2 gegen Eintracht Baunatal haben wir eine unserer besten ersten Halbzeiten gezeigt und letztlich in der Nachspielzeit verloren.“ Im Spiel gegen Lohfelden (0:1) war die SG nach einer schwachen ersten Hälfte zwar spielbestimmend, traf aber einfach den Kasten nicht.

Begonnen hatte die Saison mit vier Siegen am Stück, in denen nur ein Gegentreffer hingenommen werden musste. Nach zwei Niederlagen und zwei Siegen in den folgenden vier Partien war die Tabellenführung zwar futsch, doch jetzt lief die Tormaschine regelrecht heiß: 29:3 Treffer bis zum Ende der Halbserie waren spitze.

„Wir sind mit der Hinserie und auch dem tollen Teamgeist sehr zufrieden und beten, dass die Saison nicht doch noch abgebrochen wird. Am Ende wollen wir dann sehen, was geht“, sagt Kühne. In diesem Fall würde über Auf- und Abstieg die aktuelle Tabellensituation entscheiden.

Eines sollte noch erwähnt werden: Im Kreispokalwettbewerb zeigte die SG die beste Leistung aller Zeiten und erreichte gegen teilweise höherklassige Konkurrenz völlig überraschend das Viertelfinale. Erst in der Runde der letzten Acht war gegen Verbandsligist OSC Vellmar Endstation (1:2). (Manuel Brandenstein)

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