Frauenfußball-Bezirksliga: Mannschaft von Trainer Sascha Mielenhausen kassiert gegen Puma noch den Ausgleich / 2:3 beim RSV Göttingen 05

VfV Oberode muss hohem Anfangstempo Tribut zollen

Sascha Mielenhausen. Foto: per/nh

Oberode. Nur einen Punkt aus zwei Spielen gab es für die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfV Oberode. Nachdem sie am Mittwochabend im Rahmen der eigenen Sportwoche zuhause gegen Schlusslicht Puma/Weende über ein 1:1 nicht hinaus kamen, unterlagen sie am Sonntag beim Tabellennachbarn RSV Göttingen 05 mit 2:3.

VfV Oberode – SG Puma/Weende Göttingen 1:1 (1:0). Vor rund 100 Zuschauern zeigte das Team von Trainer Sascha Mielenhausen vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung, versäumte es jedoch, die zahlreichen sich bietenden Chancen in Tore umzumünzen. Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff war Marlen Bornschein nach schöner Einzelleistung mit einem 16m-Schuss ins lange Eck erfolgreich.

Mit der einzigen echten Torgelegenheit der gesamten Partie sorgte Sandra Klipp nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff nach einem langen Ball aus dem Halbfeld per Kopf für den glücklichen Ausgleichstreffer. Da die Gastgeberinnen anschließend dem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten und ihnen die Kräfte immer mehr ausgingen, wurde es nichts mehr mit dem erhofften Sieg. Das Remis geriet aber auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

VfV Oberode: Pfeiffer - Schlicker-Maerz - Wiesner (55. Wedel), Gießler-Süß - Hasani, Menger - Bornschein, Drüke, Barke, J. S. Baake (80. Ganter) - Kahlke (76. J. Baake). Tore: 1:0 Bornschein (44.), 1:1 Klipp (50.).

RSV Göttingen 05 – VfV Oberode 3:2 (3:2). „Wer sich am Anfang so dämlich anstellt wie wir, der hat es auch nicht verdient, den Platz als Sieger zu verlassen“, war VfV-Trainer Sascha Mielenhausen stocksauer über den frühen 0:3-Rückstand. Schon in der zweiten Spielminute hatte Ina Beiwinkler die indisponierte Oberöder Abwehr wie Trainingshütchen umkurvt und das 1:0 erzielt. Nach einem nur zwei Minuten später von Sarah Ganter verursachten und Caroline Bouter verwandelten Foulelfmeter sowie dem 3:0 durch Sylvia Pelka (18.) sah es schon nach einem Debakel für die Gäste aus. Erst mit dem Anschlusstreffer durch Christina Barke (35.) ging ein Ruck durch das Team. Und als Barke drei Minuten vor dem Pausenpfiff sogar auf 2:3 verkürzte, lag sogar ein Punktgewinn in der Luft. Obwohl sie im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft waren, wollte den Oberöderinnen aber kein Tor mehr gelingen. Oberode: Pfeiffer – Schlicker-Maerz – Ganter, Wiesner – Hasani, Menger - Barke, J.-S. Baake, Drüke, Kahlke – J. Baake. Tore: 1:0 Beiwinkler (2.), 2:0 Bouter (4./FE), 3:2 Pelka (18.), 3:1 und 3:2 Barke (35., 42.).

Von Per Schröter

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