Laubach verliert gegen Westerhof / Tus 04 muss absteigen / Nesselröden ist Bezirksliga-Süd-Meister

Schützenhilfe des TSV bleibt aus

Verlor mit dem TSV Werra Laubach das letzte Saisonspiel: Dennoch belegte Rüdiger Riedel mit seinem Team den dritten Platz der Abschlusstabelle. Foto: Schröter

Altkreis Münden. Dransfeld und Laubach absolvierten ihre letzten Spiele in der Tischtennis-Bezirksliga am letztmöglichen Termin. Für beide ging es um nichts mehr, und doch war es der Spieltag, an dem alle Entscheidungen fielen. Nesselröden holte sich mit dem Sieg gegen Weende die Meisterschaft, und Laubach konnte ersatzgeschwächt den Schedenern keine Schützenhilfe leisten. Ihre Niederlage in Westerode bedeutet den Abstieg des TuS 04.

TTC Hattorf – Dransfelder SC 9:1. Im Hnspiel hatten die Dransfelder den Vorharzern einen großen Kampf geliefert und schließlich mit 7:9 verloren. Nun fehlte Sven Herzog, der damals für drei Punkte gesorgt hatte, und die Chance auf ein ähnlich knappes Ergebnis rückte schnell in weite Ferne. Henning Ramzweig/Sven Wiesner und Rüdiger John/Markus Schoofs kamen zwar in den 5. Satz, eine Siegchance aber hatten sie nicht.Und da auch Thomas Heede/Dominique Wengler, denen.man am ehesten einen Punktgewinn zutrauen konnte, nicht über einen Satzgewinn hinaus kamen, startete man mit 0:3. Danach wehrten sich nur noch Ramzweig und Heede energisch. aber letztlich vergeblich. Das 0:9 schien ausgemacht, und noch einmal war es Rüdiger John, der mit einem starken Spiel -wie schon PeLaKa für den einzigen Einzelsieg sorgte.

MTV Westerhof – TSV Werra Laubach 9:5. Noch einmal mussten die Spieler von der Werra fesstellen, wie wichtig

ihr Spitzenspieler Florian Scheck ist. Im Hinspiel war er zwar nur im Doppel erfolgreich, Arne Daebel und Günter Quentin blieben auf ihren Stammpositionen aber unbesiegt. Nun spielte Rudolf Förster für Scheck, und gegen das Spitzendoppel des MTV war gar nichts zu machen. Mit viel Mühe drehten Thomas Kaps/Rüdiger Riedel und Quentin/Steffen Franke ihre Partien. Und auch nach den ersten Einzeln sah es gar nicht so schlecht aus, konnten doch Kaps und Daebel beide gewinnen. Auch Riedel spielte wieder souverän. Aber als Förster in einem dramatischen Spiel mit 11:9, 11:9, 5:11, 12:14, 11:13 unterlag, riss plötzlich der Faden. Nur Franke kam noch einmal in den Entscheidungssatz. Danach trumpften die Hausherren auf und gestatteten nur noch drei Satzgewinne.

Laubacher Punkte: Kaps/Riedel, Quentin/Franke, Kaps, Daebel, Riedel. (znm)

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