Außerordentlicher Kreissporttag am kommenden Montag in Göttingen-Weende

Sportbünde gehen zusammen

Klaus Dressler.

Göttingen. Die Delegierten der Sportvereine sind am Montag, 30.11. dazu aufgerufen, in der neuen Weender Festhalle (19 Uhr) die Verschmelzung der Kreissportbünde Göttingen und Osterode auf den Weg zu bringen. Ab Januar soll es den Kreissportbund Göttingen-Osterode geben. Das neue Gebilde beheimatet 450 Vereine mit rund 85 000 Mitgliedern.

Dass es über den Zusammenschluss noch eine ernsthafte Diskussion in Weende geben könnte, erwartet niemand. „Wir spüren keine Kritik und sehen dabei auch keine Probleme“, meint der hauptamtliche Geschäftsführer des KSB Göttingen, Michael Heil. Auch der aktuelle KSB-Sprecher Klaus Dreßler aus Volkmarshausen sieht das neue Konstrukt auf einem guten Weg: „Wir nehmen nur das vorweg, was auf politischer Ebene im Jahr 2016 mit dem Zusammengehen der Landkreise Göttingen und Osterode geplant ist.“

Michael Heil erwähnt sogenannte Synergie-Effekte, die entstehen würden. Beispielsweise bei der Abrechnung der Übungsleiterzuschüsse. Außerdem könne nach der Verschmelzung der Jahresbeitrag an den KSB pro Vereinsmitglied von zwei Euro auf 1,80 Euro gesenkt werden.

Der KSB Osterode tritt den Göttingern bei. „Das ist rechtlich viel einfacher, als einen ganz neuen KSB zu gründen“, erläutert Klaus Dreßler. Die Osteröder mit ihrer Vorsitzenden Renate Wagner stünden ebenfalls hinter dem Göttinger Modell, den KSB mit einem Team zu leiten und keinen 1. Vorsitzenden mehr zu benennen. Der erste gemeinsame Vorstand werde dann am 7. März beim Gründungssporttag in Bovenden gewählt. Dann soll der Vorstand um zwei Positionen erweitert werden. (mbr)

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