TG dreimal gegen Teams aus dem oberen Drittel / Samstag kommt Schaumburg

Start in schwierige Wochen

Kampf und Einsatz sind gefragt: Mündens Georg Mendisch (links) macht es hier im Heimspiel gegen den MTV Soltau vor. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Selbst wenn noch längst nicht endgültig feststeht, ob tatsächlich drei Mannschaften aus der Handball-Oberliga absteigen, muss die TG Münden diese Tabellenregion nach wie vor im Auge behalten. Ein Sieg im anstehenden Heimspiel gegen den Tabellenvierten HSG Schaumburg-Nord (Sa., 19.15 Uhr, Gymnasium) wäre Gold wert.

Vor allem wenn man die Aufgaben der Konkurrenz betrachtet: Der MTV Soltau, der noch Drittletzter ist, wird mit aller Macht einen Sieg bei Schlusslicht GW Himmelsthür anstreben. Im Falle einer Mündener Heimniederlage hätte die TG nur noch drei Punkte Vorsprung. Interessant ist ein weiteres Kellerduell. Denn auch in Alfeld (Tabellenvorletzter) dürfte es gegen den Dreizehnten aus Wittingen hoch her gehen.

Die Mündener Gäste, die in Bad Nenndorf ihre Heimspiele austragen, waren zuletzt viermal in Folge auswärts ungeschlagen, ehe sie am vergangenen Wochenende bei Spitzenreiter Nienburg klar verloren. Jetzt wollen sie vermutlich eine neue Serie starten. Dass sie auch mit den besten Mannschaften der Liga mithalten können, bewiesen sie beim 27:27 in Rosdorf und im Duell mit Vorsfelde (31:33). Es dürfte also äußerst knifflig für die TG werden. Schon das Hinspiel wurde mit sieben Toren Rückstand verloren.

„Uns stehen schwierige Wochen bevor“, meint Mündens Trainer Frank Janotta mit Blick auf die kommenden Spiele: Nach dem Schaumburg-Match reist die TG nach Hameln, bevor Spitzenreiter Nienburg in Münden seine Visitenkarte abgibt. Zumindest am Samstag wird Rechtsaußen Daniel Lieberknecht fehlen. Er hat sich in seinem letzten Spiel für das Landesligateam am Oberschenkel verletzt, dürfte bald aber wieder dabei sein. Der zweite Neuzugang, Kevin Knieps, soll gegen Schaumburg einsatzbereit sein. Dafür muss Jendrik Janotta mehrere Partien aufgrund einer Blessur im Ellenbogen geschont werden. „Es hilft nichts. Da müssen wird durch“, hofft Frank Janotta trotzdem auf die Unterstützung der TG-Anhänger (mbr)

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