Handball-Verbandsliga / TG Münden: Bestandsaufnahme vor der neuen Saison

„Team ist bei 80 Prozent“

In den Testspielen gegen den Oberligisten HG Rosdorf/Grone und den Landesligisten TSG Bad Hersfeld traf Nico Backs (am Ball) fünf Mal. zwei Fotos: Pietsch

Hann. Münden. Vor dem Testspiel gegen den Landesligisten TSG Bad Hersfeld präsentierte die TG Münden den Kader, mit dem sie in die Verbandsliga-Saison gehen wird.

Für die Mündener ging mit dem Oberliga-Abstieg eine Ära zuende: Erstmals seit 21 Jahren spielen sie in der fünften Spielklasse des deutschen Handballs. Im Kader des Oberliga-Absteigers hat sich zwischen den Spielzeiten einiges getan. Beide Torhüter, Tim Gerland und Daniel Voss, haben den Verein verlassen. Kreisläufer Georg Mendisch und Linksaußen Julius Hohmann haben sich entschieden, nicht mehr für die TG zu spielen. Den vier Abgängen stehen aber auch einige Zugänge gegenüber.

Jens Wiegräfe kehrte nach sechs Jahren bei der ESG Gensungen/Felsberg zur TG zurück. Und auch Torhüter Alexander Klocke fand - nach einem Jahr Baunatal - wieder den Weg zurück nach Münden. Dritter im Bund der Neuen ist Justin Brand. Der 22-Jährige wech selte ebenfalls aus Baunatal an die Werra.

Guter Stand

Das Mündener Trainer-Duo Dominic Leinhard und Matthias Linke, ist mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden, auch wenn es noch Details gibt, an denen noch zu feilen sei. Linke sieht das Team „bei 80% Prozent“. Es gebe zwar noch einige Baustellen, doch die würden abgearbeitet. „Die Mannschaft zieht voll mit.“ Linke ist optimistisch, „auf alle Fälle oben mitspielen zu können“. Was am Ende dabei rauskomme, müsse man dann sehen. „In unserem starken Rückraum ruht die Last nicht allein auf Christian Grambows Schultern.“ Mit-Trainer Leinhardt unterstützt das: „Wir haben sehr gute neue Spieler hinzu bekommen, so dass der Rückraum nun wesentlich stärker besetzt ist als in der vorigen Saison.“ Man sei jetzt „schwerer auszurechnen“, und wolle sich darauf konzentrieren, attraktiven Handball anzubieten. Zwar stehe der Kader, aber talentierten A-Jugendlichen (mit Doppelspielrecht) und/oder Spielern aus der Regionsoberliga stehe der Weg in den Verbandsliga-Kader offen. Nachzubessern ist eigentlich nur auf der Torhüter-Position: Nur mit einem gelernten Schlussmann in die Saison zu gehen, bedeutet sehr dünnes Eis. Dass A-Jugendtorhüter Mario Görtler bereits andeutete, eine Alternative werden zu können, ist (jedenfalls noch) keine Dauerlösung.

TG-Kader: Alexander Klocke; Daniel Lieberknecht, Lukas Michalke, Björn Prinz, Niklas Bolse, Christian Grambow, Nico Backs, Jendrik Janotta, Jann Rentsch, Justin Brand, Jens Wiegräfe, (zrp)

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