Oberliga-Niedersachsen

Mündener Volleyballerinnen gehen zum Auftakt leer aus

Viktoria Schubert blockt den Ball gegen Lüneburg
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Geglückter Block: TG-Neuzugang Viktoria Schubert im Spiel gegen Lüneburg. Links Friederike Mörk.

Nach mehr als einem Jahr Pause waren die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Münden wieder im Punktspiel-Einsatz. In eigener Halle blieb der Erfolg aber gegen Lüneburg und Nienhagen zunächst aus.

Hann. Münden – Sie standen zum Saisonstart zwar mit leeren Händen da, doch die Freude darüber, dass nach einem Jahr wieder gespielt werden durfte, war bei den Oberliga-Volleyballerinnen der TG Münden spürbar. Auch die Zuschauer hatten offensichtlich auf den Neustart hingefiebert, denn die Halle am Werraweg war gut besucht. Allerdings konnte das Publikum nach den beiden 1:3-Satzniederlagen ihrem Team lediglich aufmunternden Beifall spenden.

„Man hat heute einfach gemerkt, dass uns nach dieser langen Pause die Routine und Sicherheit im Spiel gefehlt haben“, merkte die erfahrene TG-Akteurin Jana Wartenberg an. Zehn Spielerinnen konnten die Mündenerinnen für die Duelle gegen Lüneburg und Nienhagen aufbieten; von den Neuzugängen standen lediglich die gut aufgelegte Viktoria Schubert und Vanessa Fuchs zur Verfügung. Besonders beweglich trumpfte Libera Lea Theis auf, die bereits im vergangenen Jahr vom TV Jahn Kassel nach Südniedersachsen gewechselt war, aber aufgrund der Pandemie bislang kaum einmal zum Einsatz kommen konnte. Doch auch sie musste sich in der Summe gegen die teilweise äußerst wuchtigen Angriffe geschlagen geben. Genau diese Wucht im Angriff ging der TG Münden sichtlich ab. Eine Offensivqualität, die bis zum vergangenen Jahr vor allem Franziska Mallien verkörpert hatte (sie verließ Münden aus beruflichen Gründen).

Trotzdem zeigten die Mündenerinnen auch viele gute Szenen auf dem zum ersten Mal bei Punktspielen genutzten zentralen Spielfeld. Am ehesten hätte am Samstagnachmittag ein Sieg im Duell mit der SVG Lüneburg gelingen können. Letztlich stand jedoch ein relativ knappes 1:3 (22:25/16:25/ 25:22/22:25) zu Buche. Zu Beginn hatte es nach einem Mündener Erfolg ausgesehen, denn die TG führte teilweise mit zehn Punkten Vorsprung. Besonders die druckvollen Angaben von Kapitänin Julia Wetzorke wussten zu gefallen. Doch die Zahl der Fehler im Mündener Spiel wurde allmählich größer. Nach 0:2-Satzrückstand gab der dritte Durchgang noch einmal Hoffnung auf eine Wende. Im vierten Satz kämpfte sich die TG von 18:23 noch einmal auf 22:24 heran. Lüneburg schien nach einer Netzberührung und einem weiteren technischen Fehler Nerven zu zeigen. Doch letztlich war es wieder einmal ein Schmetterball durch Monika Grande, der die Begegnung entschied.

Der diesmal allein verantwortliche Co-Trainer Dennis Sternicki (Marc Löber stand nicht zur Verfügung) bilanzierte: „Schade, dass wir den ersten Satz trotz unserer anfänglich sehr guten Leistung noch abgegeben haben. Vielleicht wäre sonst mehr drin gewesen. Lüneburg hatte einen starken Block und unsere Zahl an Eigenfehlern war einfach zu hoch.“

Auch beim 1:3 (10:25/23:25 25:12/17:25) gegen den SV Nienhagen konnte die TG Münden lediglich den dritten Satz für sich entscheiden. Insgesamt kein glücklicher Saisonstart, aber immerhin fliegen nun wieder die Bälle über das Netz.

TG Münden: Drube, Gronemann, Schubert, Theis, Wartenberg, Wetzorke, Mörk, P. Franke, Fuchs, Bolse. (Manuel Brandenstein)

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