Fußball-Kreisliga: Dransfeld denkt gerne ans Hinspiel gegen den SC Eichsfeld zurück

Türkgücü sucht einen Knipser

Mit der Defensive seiner Mannschaft ist Türkgücüs TRainer Goran Andjelkovic einverstanden. Was noch fehlt sind mehr torgefährliche Aktionen wie diese hier von Alex Beckel. Foto: Schröter

Hann. Münden / Dransfeld. In der Fußball-Kreisliga geht für den Tabellen-Vorletzten SV Türkgücü Münden der Abstiegskampf am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den TSV Groß Schneen weiter.

Mit einer wesentlich komfortableren Ausgangsposition, aber sicher kaum weniger motiviert geht der DSC Dransfeld beim Tabellennachbarn SC Eichsfeld ins Rennen (Anpfiff für beide Spiele: 15 Uhr).

SV Türkgücü Münden – TSV Groß Schneen (Hinspiel 0:1). Seit der Winterpause hat sich für die Mündener an der schwierigen Ausgangsposition noch nichts geändert. Zwei Spiele, zwei Niederlagen und nach wie vor elf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer lassen das Thema Klassenerhalt bei nur noch elf ausstehenden Spielen nahezu aussichtslos erscheinen. Da kam die Nachricht von der Möglichkeit für die beiden Staffel-Vorletzten, am Ende der Saison wegen des Zusammenschlusses zweier Kreisligisten ein Relegationsspiel auszutragen (die HNA berichtete), gerade richtig.

„Das ist für mich aber noch kein Thema“, sagt SV-Trainer Goran Andjelkovic. „Für mich steht fest, dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen und mindestens Platz zwölf erreichen wollen“, sagt er. Erste gute Ansätze waren beim 0:4 gegen Seulingen und vor allem beim 0:1 zuletzt in Seeburg schon zu sehen. „Abwehr und Mittelfeld machen einen richtig guten Job, nur bei der Chancenverwertung muss jetzt noch der Knoten platzen.“ Weil es im Kader jedoch an echten „Knipsern“ fehlt, hat jetzt Routinier und Spartenleiter Murat Yavuz die Fußballschuhe wieder von Haken genommen. „Murat hat zweimal mittrainiert, macht einen fitten Eindruck und könnte im Sturm eine Alternative darstellen“, hofft Andjelkovic, dass seine Jungs endlich einmal wieder das Runde ins Eckige bringen.

SC Eichsfeld – DSC Dransfeld (Hinspiel 3:6). An das erste Aufeinandertreffen mit den Eichsfeldern denkt DSC-Spielertrainer Benjamin Mielenhausen nur allzu gerne zurück. „Da lagen wir nach 20 Minuten schon mit 5:0 in Führung und haben bis dahin sicher die mit Abstand beste Leistung der bisherigen Saison gezeigt“, sagt er. Dass es am Ende aber dann „nur“ 6:3 hieß, zeige ganz deutlich, dass der SCE über Qualität verfüge. „Und ich bin mir sicher, dass die Eichsfelder auf Revanche für die Hinspielniederlage brennen werden“, erwartet Mielenhausen für den Sonntag einen „ganz heißen Tanz“.

Verzichten müssen die Dransfelder lediglich auf ihren Neuzugang Remigiusz Krzepisz, den Probleme mit der Achillessehne plagen. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Gerrit Bruns (Hüftprellung) sowie den eventuell beruflich verhinderten Christopher Worbs und Dennis Eilers. (per)

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