Auch der FC Niemetal wusste beim Rialto-Cup zu überzeugen

Die Überraschung heißt TSV Jühnde

Überraschte mit einer starken Leistung unterm Hallendach: Steffen Dette (rechts) und der TSV Jühnde spielten nicht nur gegen Uslar gut.

Dass die Spartaner am Ende völlig verdient den großen, glänzenden Pokal mit nach Hause nahmen, daran besteht nicht der geringste Zweifel. Schon in der Vorrunde am Freitag hatten sie ihre Gruppe klar dominiert und bei vier Siegen unglaubliche 26:5 Tore (!) erzielt. In der am Sonntag ausgespielten Endrunde knüpfte das Team um Enrico Weiss nahtlos an diese Leistung an und sicherte sich auch hier mit Siegen über den TuSpo Weser Gimte II (3:0), den VfB Uslar (5:0), den TSV Jühnde (1:0) und den TSV Groß Schneen (3:0) verlustpunktfrei den Gruppensieg.

Nicht ganz so souverän verlief der Weg des DSC Dransfeld ins Halbfinale. Zwar konnten auch die Hasenmelker in ihrer Vorrunde alles gewinnen und landeten mit dem 12:1 über den SV Barterode sogar den höchsten Turniersieg überhaupt. In der Endrunde aber mussten sie sich nach dem 2:1-Auftaktsieg über die Lohfeldener Reserve dem erwartungsgemäß starken FC Niemetal mit 2:3 geschlagen geben. Ein 5:0 über die nach zwei Turniersiegen diesmal etwas enttäuschende SG Werratal sowie das abschließende 5:1 über Ligakonkurrent SV Groß Ellershausen bescherte dem Kreisligisten den Gruppensieg vor den Niemetälern, die sowohl gegen Groß Ellershausen als auch gegen Lohfelden II jeweils nur unentschieden spielten.

Während der DSC Dransfeld somit im Halbfinale den Spartanern aus dem Weg gegangen war, bekam es Niemetal mit dem Bezirksligisten zu tun. Dieser sorgte früh für klare Verhältnisse und ließ dem Außenseiter beim 8:0 nicht den Hauch einer Chance. Gegner des DSC im zweiten Halbfinale war mit dem TSV Jühnde die Überraschungsmannschaft überhaupt des gesamten Turniers. Nach einer nur mit etwas Glück überstandenen Vorrunde hatte das Team in der Endrunde in Abwesenheit ihres Trainers Holger Bode, dafür aber erstmals nach überstandener Verletzung wieder mit Dennis Schob, außer gegen Sparta alle Spiele souverän gewonnen. In einem vor allem in der Endphase hitzigen Halbfinale boten sie dem DSC die Stirn und gingen durch Schob in Führung. Christopher Worbs und Sebastian Mielenhausen drehten die Partie noch und schickten die Jühnder so ins Spiel um Platz drei, in dem sie dem FC Niemetal mit 4:1 das Nachsehen gaben. (per)

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