Seriensieger des Heinz-Euler-Cups heißt SG Escherode/Uschlag – Werratal II Zweiter

SG zum vierten Mal ganz vorn

In der Gimter Halle wieder einmal das Maß der Dinge: Die SG Escherode/Uschlag. Foto: privat

Gimte. Die Fußballer der SG Escherode/Uschlag haben es schon wieder getan! Bereits zum vierten Mal in Folge sicherte sich das Team von Trainer Carsten Ernst den Sieg beim Hallenturnier der Schiedsrichterkameradschaft Münden um den Heinz-Euler-Pokal.

Eigentlich hatte es diesmal gar nicht so verheißungsvoll begonnen für die SG, die im vergangenen Jahr noch ungeschlagen und mit der vollen Punktzahl triumphiert hatte. Nach einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden gegen den mit Spielern der zweiten Mannschaft angetretenen SV Türkgücü Münden, einem knappen 3:2 über den FC Niemetal und der folgenden 1:2-Niederlage gegen den TuSpo Weser Gimte II war eine mögliche Titelverteidigung eigentlich in weiter Ferne. Weil sich die Konkurrenz aber gegenseitig die Punkte klaute und die Ernst-Truppe ihre nächsten beiden Partien gewann (siehe Euler-Cup in Zahlen), waren vor den letzten Spielen plötzlich drei Mannschaften mit jeweils zehn Punkten gleichauf: Der FC Niemetal, der TSV Jühnde und die SG Escherode/Uschlag. Und auch die SG Werratal II hatte mit neun Zählern noch Aussichten auf den Turniersieg. Hochspannung also für die Spieler und die (eher wenigen) Zuschauer in der Gimter Auefeld-Sporthalle.

Den entscheidenden Schritt zum vierten Titelgewinn in Folge machten die Obergerichtler selbst mit dem klaren 3:0-Erfolg über den gut aufgelegten TSV Jühnde, der zuvor unter anderem Gimte II mit 8:0 vom Platz gefegt hatte, sich am Ende aber mit Platz vier begnügen musste. Nun war es am FC Niemetal, sich mit einem Sieg über die Werrataler Reserve selbst zu krönen. Doch ausgerechnet im letzten Spiel lief nicht mehr viel zusammen bei den FCern und so blieb für sie nach der 1:4-Pleite nur Platz drei übrig, während die Werrataler noch auf Platz zwei nach vorne stießen.

„Es war ein tolles und vor allem sehr freundschaftliches und faires Turnier“, freute sich Mitorganisator Sebastian Lehne nicht nur über die „großartige Resonanz der Vereine“ (man hatte im Vorfeld sogar zwei Mannschaften absagen müssen), sondern auch über die geringe Zahl von nur vier Zeitstrafen. „Insgesamt sind wir als Veranstalter zufrieden, auch wenn die Zuschauerresonanz sicher etwas besser hätte sein können“, so Lehne.

Von Per Schröter

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