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Weichen bei TG Münden sind neu zu stellen

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Von: Manuel Brandenstein

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Letzter Einsatz: Marc Löber (Mitte) und Dennis Sternicki verlassen die TG.
Letzter Einsatz: Marc Löber (Mitte) und Dennis Sternicki verlassen die TG. © Brandenstein, Manuel

Das letzte Saisonspiel der Oberliga-Volleyballerinnen der TG Münden geriet auch zum großen Abschiednehmen.

Hann. Münden – Mit 0:3 (17:25, 24:26, 10:25) verlor die Mannschaft gegen den designierten Meister der Staffel 3, den TK Hannover, und mehrere Spielerinnen trugen das Mündener Trikot zum letzten Mal.

Auch die beiden Trainer, Marc Löber und Dennis Sternicki, die ab Ende Oktober dem Verein in schwieriger Lage nach dem überraschenden Abgang von Oliver Bernzen halfen, verlassen Münden wieder. „Dennis zieht aus beruflichen Gründen nach Bremen und ich kann es beruflich und sportlich auch nicht mehr gewährleisten, um zwei bis dreimal wöchentlich nach Münden zu kommen“, erklärt Marc Löber. Der 29-Jährige ist neben seiner Trainertätigkeit als Spieler bei Regionalligist Vellmar aktiv.

Mit dem Trainerduo verlässt rund die Hälfte der Mannschaft die TG – aus beruflichen, privaten oder auch gesundheitlichen Gründen: Es gehen Cordula Reisch, Viktoria Schubert, Libera Lea Theiß, Celine Ahl und Vanessa Fuchs. Es bleiben sieben Spielerinnen, mit denen der Verein von Saisonbeginn an rechnen kann: Julia Wetzorke, Ann-Sophie und Paulina Franke, Friederike Mörk, Sarah Gronemann, Jasmin Drube, Vanessa Bolse; Jana Wartenberg könnte im kommenden Jahr wieder hinzukommen. Die Volleyballsparte der TG Münden muss nun überlegen, wie es weitergehen könnte. Bis Ende Mai müssen die Mannschaften für die entsprechenden Ligen gemeldet werden. Nicht viel Zeit also, um einen neuen Trainer und nötige Verstärkungen zu finden. Die TG will sich laut Spartenvorstand Eduard Wartenberg noch in dieser Woche über die grobe Fahrtrichtung klar werden.

Im Spiel gegen die körperlich überlegene Mannschaft aus Hannover gelang der TG zunächst ein guter Start. Sie lag bis zum 8:7 in Führung. Dann kamen die Gäste ins Laufen und überzeugten mit ihren harten Schmetterschlägen. Nach dem Verlust des ersten Satzes ging es auch im zweiten Durchgang zunächst so weiter. Doch dann steigerte sich die TG Münden und war beim 21:23 drauf und dran, diesen Satz zu drehen. Letztlich hieß es aber 24:26, und der dritte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit und nach 18 Minuten zugunsten der Landeshauptstädterinnen entschieden.

„Insgesamt ist der Saisonabschluss nicht gerade so gelaufen, wie wir uns erhofft hatten“, bilanzierte Marc Löber. „Aber letztlich muss man auch feststellen, dass Hannover unheimlich motiviert war und – das hat man gesehen – den Aufstieg auch wirklich will.“ So seien die Gäste, die mit diesem Sieg auch den Verbandspokal gewannen, beispielsweise mit 15 Spielerinnen nach Münden gekommen, obwohl nur zwölf auflaufen dürfen.

TG Münden: Drube, Gronemann, Schubert, Wetzorke, Mörk, Fuchs, P. Franke, Ahl, Bolse, A. Franke, Reisch. (Manuel Brandenstein)

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