Frauenfußball: VfV Oberode mit siebtem Platz nicht zufrieden

Wenige zogen mit

Gute Flanke: Oberodes Christina Barke (links) gegen Rabea Reese (Diemarden Groß Schneen). Foto: Schröter

Oberode. Mit Platz sieben in der Abschlusstabelle blieb Frauenfußball-Bezirksligist VfV Oberode in der abgelaufenen Saison deutlich hinter den Möglichkeiten zurück.

Gerade mal 16 Punkte aus fünf Siegen und einem Unentschieden, dazu ein negatives Torverhältnis von 32:38 – nach Platz vier in der Saison 2011/12 und zuletzt zwei fünften Plätzen hatte man beim VfV mehr erwartet. „Unser Ziel haben wir klar verfehlt“, sagt Trainer Sascha Mielenhausen, der das Amt vor der Saison von Kai Mentel übernommen hatte und es nach nur einem Jahr wieder abgab. „Vom Potenzial her wäre mit dieser Mannschaft mindestens Platz drei drin gewesen.“

Das größte Problem sieht Mielenhausen nach wie vor in der mangelnden Trainingsbeteiligung. „Es gab einige wenige Spielerinnen, die kontinuierlich mitgezogen haben, aber der Großteil war viel zu selten beim Training“, sagt er. Das habe dazu geführt, dass ein regulärer Trainingsbetrieb weder während der Vorbereitungsphasen im Sommer und im Winter noch während der Saison stattfinden konnte und zahlreiche Übungseinheiten mangels Beteiligung sogar ganz ausfielen. „Damit hatte ich dann aber auch kaum Chancen, taktische und technische Dinge einzuüben.“ Viel schlimmer sei aber gewesen, dass er dadurch auch kaum Einfluss auf das habe nehmen können, was sich am Wochenende auf dem Platz abspielte.

Dass jedoch nicht alles schlecht war, zeigt die Heimserie mit den Erfolgen über Markoldendorf (4:2), RSV Göttingen 05 (5:0) und Sparta Göttingen (ebenfalls 5:0). „In dieser Saisonphase hat die Mannschaft mehr als 100 Prozent gegeben und über ihrem Zenit gespielt“, sagt Mielenhausen. Genau diese Phase habe aber auch gezeigt, was mit einem fitteren Team tatsächlich möglich gewesen wäre.

„Obwohl aus meiner Sicht einiges hätte besser laufen können, sind die Mannschaft und ich im Guten auseinander gegangen“, betont Sascha Mielenhausen, der inzwischen die Fußballerinnen des FC Grone übernommen hat. „Ich wünsche den Spielerinnen alles Gute und hoffe, dass sie in der kommenden Saison an alte Erfolge anknüpfen können.“

Was die Nachfolge von Mielenhausen als Trainer angeht, gibt es noch immer nichts Neues. „Ich hoffe aber, dass wir im Laufe dieser Woche eine Entscheidung treffen und einen Namen vermelden können“, sagt Teammanager Kai Mentel. (per)

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