Abschiedsstimmung bei der TGR II, Vorfreude bei der WHO

Zum letzten Mal auf der Bank der TG Rotenburg II: Trainer Frank Hofmann. Foto: Walger

Rotenburg. Das Saisonfinale steht auch in der Handball-Bezirksoberliga der Männer an.

Die TG Rotenburg II ist im Heimspiel gegen Schlusslicht und Absteiger TV Neuhof in eigener Halle klar favorisiert (Anwurf voraussichtlich bereits um 15.30 statt 19.30 Uhr Uhr). Die HSG Werra WHO steht vor dem reizvollen Duell am Samstag um 18 Uhr bei Meister Eschweger TSV.

Läuft für das Team von WHO-Trainer Jörg Fischer alles optimal, dann kann es sogar noch als Vizemeister um den Aufstieg kämpfen. Die Voraussetzungen: Ein eigener Sieg beim Titelträger und ein Punktverlust des aktuellen Tabellenzweiten TV Flieden im Heimspiel gegen die SG Schenklengsfeld. Die WHO liegt einen Punkt zurück, würde bei Punktgleichhheit aber den besseren direkten Vergleich vorweisen können.

Doch der Coach der Werrataler wiegelt ab: „Die Relegation haben wir nicht auf dem Schirm. Wir schauen nicht, was Schenklengsfeld und Flieden anstellen - das kriegen wir dann später am Abend mit.“ Jörg Fischer weiß aber, dass die Fliedener sich zerreißen werden, um Platz zwei zu behalten.

Mit zwei Bussen fährt die HSG Werra WHO nach Eschwege, beide sind längst ausgebucht. Deshalb werden sich einige Anhänger in Pkw auf den Weg machen. Und von den Aktiven will auch jeder dabei sein. „Selbst erheblich angeschlagene Spieler haben sich zurückgemeldet“, berichtet Jörg Fischer, der „einen offenen Schlagabtausch“ erwartet. Die Gastgeber würden sicher sehr gerne ungeschlagen aus der Saison gehen, und seine HSG möchte ihre Erfolgsserie auf 15 Spiele ohne Niederlage ausbauen.

Auch die TG Rotenburg II hat ein Ziel vor Augen: Durch einen Heimerfolg über die noch sieglosen Neuhofer Fünfter in der der Abschlusstabelle zu werden. „Außerdem wollen wir noch einmal Spaß haben“, sagt Trainer Frank Hofmann, „es ist ja das letzte Mal, dass die Jungs so zusammenspielen.“

„Ich war sehr gerne hier“

Einige Spieler hören wegen ihres Studiums auf, der Coach steigt nach zwei Jahren aus zeitlichen Gründen aus. Ein bisschen Wehmut werde da sicher aufkommen, ist sich Frank Hofmann sicher und sagt: „Ich war sehr gerne hier bei der TGR.“

Dass gegen Neuhof ein Heimsieg gelingen soll, steht für ihn außer Frage. „Die Jungs sollen Gas geben und noch einmal zeigen, was sie drauf haben.“ Zum Beispiel Stefan Ebenhoch, der von der ersten TGR-Mannschaft umworben wird.

Der Linkshänder hat schon mehr als 200 Tore in dieser Saison erzielt. Über ihn sagt Frank Hofmann: „Ich könnte mir vorstellen, dass er sogar mal in der Oberliga spielen könnte, wenn er sich weiterhin so gut entwickelt.“

Von Thomas Walger

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