Athleten des TVO und der LGA liefern sich ein packendes Duell

Guter Flug: Max Niebergall vom TV Obersuhl im Weitsprung. Er gewann die Fünfkampfwertung in Bebra und fährt zu den „Deutschen“. Foto: nh

Rotenburg/Bebra. Luca Kunkel (LGA Rotenburg-Bebra) wurde hinter dem überragenden Max Niebergall bei den Nordhessischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Bebra Vizemeister der M 15 mit 2738 Punkten und kam dabei bis auf 62 Punkte an die Qualifikation für die Deutschen Blockmehrkampfmeisterschaften in Lübeck heran.

Sein Konkurrent vom TV Obersuhl (TVO) knackte die Norm. Natalie Herbig lag als Vierte in der W 15 in einer sehr ausgeglichenen Spitzengruppe mit 2363 Punkten nur 77 Punkte hinter der Nordhessenmeisterin.

Im Block Sprint der M 15 war ein Duell zwischen Max Niebergall (TVO) und Luca Kunkel erwartet worden. Kunkel hatte gleich im Hochsprung Probleme mit dem böigen Gegenwind und benötigte fast für jede Höhe drei Versuche. Mit 1,56 Metern begann er den Wettkampf nicht ganz optimal. Im Hürdenlauf verbesserte er sich um eine Hundertstelsekunde auf 12,85 Sekunden. Da Max Niebergall ihm hier mit einer beträchtlichen Leistungssteigerung etwa eine Sekunde abnahm, war aber bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Weit nach vorne gebracht

Nachdem Kunkel im Sperrwurf das Wurfgerät zunächst zu hoch, danach zu flach anstellte, gelang ihm erst im dritten Durchgang mit 43,84 Metern eine neue Bestleistung, die ihn auch unter Hessens Speerwurfspezialisten weit nach vorne bringt. Sehr erfreulich auch die Steigerung über 100 Meter auf 12,33 Sekunden, womit er knapp vor Niebergall lag. Im Weitsprung stellteder Altmorschener trotz großer Anlaufprobleme mit 5,72 Metern auf die Tagesbestweite.

Luca Kunkel kam in der Fünfkampfwertung hinter Max Niebergall, der sich mit 2816 Punten für die Deutschen Meisterschaften qualifizierte, mit 2738 Zählern auf den zweiten Platz. Da mit dem Obersuhler Daniel Sandrock ein weiterer Athlet aus dem Kreis Hersfeld- Rotenburg folgte, dürfte diese Mehrkampf zurzeit das Aushängeschild der Region sein.

Während Luca Kunkel ein Mehrkampfspezialist ist, war für Natalie Herbig der Blockmehrkampf nur eine Pflichtübung, die von den Athleten des Stützpunkts Hessen-Nord erwartet wird. Dennoch schlug sich die Solzerin mit 2363 Punkten beachtlich und erreichte als Vierte sogar die A-Norm für die Hessenmeisterschaften. Im Hochsprung zeigte sie mit 1,44 Metern gegenüber dem Wettkampf vor zwei Wochen einen Aufwärtstrend und setzte ihn auch mit der 80-Meter-Hürdenbestleistung von 13,55 Sekunden fort. In ihrem ersten Speerwurfwettkampf kam sie anschließend auf 19,64 Meter. Nach 13,87 Sekunden über 100 Meter beendete sie den Mehrkampf mit dem Weitsprungergebnis von 4,65 Metern. (red)

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