Fußball-Kreisoberliga HEF-ROF

Die beiden ESV aus Weiterode und Hönebach sind gefordert

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Einsatz nicht sicher: Ob die angeschlagenen Pascal Freitag (ESV Weiterode, links) und Marius Zilch (ESV Hönebach, Mitte) spielen können, ist f raglich. Weiterodes Kapitän Matthias Grassmann (rechts) aber wird gegen Hersfeld dabei sein.

Der letzte Spieltag der Vorrunde steht in der Kreisoberliga an. Der Herbstmeister, also die Elf, die nach der ersten Saisonhälfte führt, ist aber schon gefunden.

VON THOMAS WALGER

Es ist der ESV Hönebach, der fünf Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger SG Wildeck aufweist. Durch einen Sieg beim starken Aufsteiger VfL Philppsthal (Sa., 16 Uhr) will der ESV dieses Polster verteidigen.

Ein weiteres interessantes Hersfeld-Rotenburger Derby steht eine Stunde früher in Weiterode an, wo Gastgeber ESV Weiterode die aufstrebende SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld empfängt.

Die Hersfelder, Absteiger aus der Gruppenliga, sind als Topfavorit in die Serie gestartet, haben anfangs jedoch ein paar Rückschläge einstecken müssen. Die letzten sechs Partien haben sie aber durchweg gewonnen - mit 24:4 Toren, was Weiterodes Trainer Andreas Rygula meisterlich findet.

Der ESV-Coach sagt auch: „Nach einem Abstieg ist der direkte Wiederaufstieg nicht selbstverständlich.“ Der Abgang von Daniel Pfalzgraf nach Kaufungen war zu kompensieren, außerdem gab es einige Neuzugänge. „Da braucht eine Mannschaft Zeit, um sich zu finden“, weiß der erfahrene Rygula. Der jüngste Höhenflug, der die Hersfelder auf Platz vier klettern ließ, zeigt, dass es nun rollt bei ihnen. Sie liegen jnur noch drei Punkte hinter dem Zweiten Wildeck.

Der ESV Weiterode dagegen erlebte in den letzten sechs Spielen eine Berg- und Talfahrt. Zunächst gab es zwei Pleiten, dann zwei Siege und anschließend wieder zwei Niederlagen - geht es in diesem Rhythmus weiter, dann ist jetzt ein Erfolg über die Hersfelder fällig.

Dass die Weiteröder mit 17 Punkten aus 13 Begegnungen nur Rang zehn belegen und damit hinter den eigenen Erwartungen geblieben sind, liegt auch an den zahlreichen Ausfällen, die in den vergangenen Monaten zu verkraften waren.

„Ich will aber jetzt gar nicht über die lange Verletztenliste reden“, sagt Andreas Rygula und fordert: „Die Leute, die jetzt regelmäßig spielen, sollen in den nächsten vier Wochen bis zur Winterpause ihre Leistung bringen. Sie sind jetzt gefragt.“ Die Kirmes sei vorbei, gefeiert worden sei genug. Jetzt rolle der Ball wieder, und dem müsse die volle Konzentration gelten.

Zumal sich die personelle Lage nicht wirklich entspannt. Florian Yildiz ist zwar wieder an Bord, außerdem vielleicht auch Pascal Freitag. Doch dafür droht der erkrankte Kerem Kardas zu fehlen.

„Wir müssen von vorne bis hinten die Zweikämpfe annehmen und gewinnen. Die Hersfelder werden mit großem Selbstbewusstsein zu uns kommen“, sagt Coach Rygula.

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