Fußball-Kreisliga A 1 HEF-ROF 

Bergmann soll’s beim ESV Ronshausen richten

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Der neue Coach des ESV Ronshausen: Frank Bergmann, der Nachfolger von Willi George.

Fußball-A-Ligist ESV Ronshausen hat in den vergangenen anderthalb Jahren einen großen personellen Umbruch vollzogen. Der hatte sportliche Folgen.

VON THOMAS WALGER

Als im Juni die Saison vorzeitig abgebrochen wurde, bildete der ESV das Schlusslicht der A 1. Allerdings hätte durchaus noch die realistische Chance bestanden, die Klasse aus eigener Kraft zu halten.

Willi George, der die Mannschaft in der Winterpause von Interimscoach Michel König übernommen hatte, erlebte wegen der Corona-Pandemie nur ein einziges Punktspiel. Inzwischen hätten der Coach und der ESV einvernehmlich beschlossen, getrennte Wege zu gehen, teilt der Klub mit. Der Vertrag lief nur bis zum Ende der Serie 2019/20.

Mit Frank Bergmann, der zuletzt den A 1-Konkurrenten TV Braach trainiert hatte, gehen die Ronshäuser im September in die nächste Spielzeit. Der Coach wird seinen neuen Job allerdings aus persönlichen Gründen erst in ein paar Wochen antreten. Bis dahin ist erneut Michel König für das Team verantwortlich.

Die Erwartungen an die Spieler und ihren neuen Übungsleiter Frank Bergmann entsprächen diesmal nicht den üblichen Vorgaben, betont Winfried Reichhold, der Erste Vorsitzende Spielbetrieb beim ESV. Es werde also nicht in erster Linie darum gehen, den Klassenerhalt zu sichern. Das Ziel lautet vielmehr, „Spaß und Freude am Fußball und an der Gemeinschaft zu vermitteln“.

Es gelte, „den Zusammenhalts und die Identifikation mit dem ESV Ronshausen“ zu fördern. „Mit der Freude am Fußball kommt dann auch der Erfolg“, hofft Reichhold.

Er sieht den Klub, der nur eine Männermannschaft im Spielbetrieb stellt, gerüstet für die Herausforderung, vor der die Elf in der A-Liga stehen wird – obwohl die Verantwortlichen des ESV zuletzt sogar den freiwilligen Rückzug in die B-Liga erwogen hatten. Für den war es aber schon zu spät.

Den Neuzugängen Joshua Köhler (SG Wildeck), Waldemar Brenner (TV Braach), Rick Schumann und Jannik Ullmar (beide aus der eigenen Jugend) traut Winfried Reichhold zu, ihrer großen Aufgabe gerecht zu werden.

Sie sollen versuchen, die Lücken zu schließen, die durch den Abgang von Kevin Schaffartzick, Simon Wedekind (beide SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz) und Sheruan Khalil (SG Gudegrund/Konnefeld) entstanden sind.

Der Verlauf der ersten Trainingseinheiten stärkt Winfried Reichholds Zuversicht. Die waren mit 15 Leuten gut besucht, berichtet er, vor allem aber seien Aufbruchstimmung und Begeisterung spürbar gewesen. Wenn der Mannschaft gleich zu Beginn der Serie ein Erfolgserlebnis gelänge, könnte dies weitere Kräfte freisetzen, sagt er und verrät: Geplant sei, das Team im Winter zu verstärken und so auch den Kader aufzustocken. Foto: ESV/NH " EINWURF

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