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25:40-Niederlage für Rotenburgs Handballerinnen

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Von: Rainer Henkel

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Traf fünfmal für die TGR: Michelle Horn (in Blau), hier in der Partie gegen Zwehren.
Traf fünfmal für die TGR: Michelle Horn (in Blau), hier in der Partie gegen Zwehren. © Alicia Kreth

Empfindliche Niederlage für die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg: Bei der HSG Twistetal verloren die Schützlinge von Trainer Sebastian Jaschinski mit 25:40.

Rotenburg - Zur Pause hatte es 14:19 gestanden - und näher kamen die Rotenburgerinnen in der zweiten Hälfte auch nicht mehr heran. Es war von Beginn an ein gebrauchter Tag, wie Sebastian Jaschinski schildert. Kurzfristig hatte sich Luca Mäusgeier erkrankt abgemeldet, Elisabeth Pippert, ebenfalls erkrankt, konnte nur kurzzeitig eingesetzt werden. Als dann auch noch nacheinander Zoe Kunze und Christina Stiefel zu Beginn der zweiten Hälfte mit Fußverletzungen ausfielen, war die Partie nicht mehr zu gewinnen. „Es war ein Spiel, in der der HSG alles gelungen ist - und uns nichts“, sagt Jaschinski.

5:1 (6.), 12:4 (16.), 18:11 (25.) - die HSG enteilte den Gästen zeitig. Bereits vor der Pause nahm Jaschinski zwei Auszeiten, um umzustellen. Immer wieder mussten Spielerinnen auf für sie komplett ungewohnten Positionen ran.

Zur Pause hatte Jaschinski dann das Gefühl, dass seine Mannschaft sich ein wenig in die Partie gefunden hatte. „Wir haben uns in der Halbzeit noch ein paar Sachen überlegt, wie wir herankommen können, aber das war schnell Makulatur. Die HSG hat gleich noch eine Schippe draufgelegt.“

Auch eine schnelle dritte Auszeit fruchtete nicht mehr - nach 40 Minuten stand erstmals ein Zehn-Tore-Rückstand zu Buche (17:27), den Twistetal dann noch ausbaute. „Da gingen dann die Köpfe runter, es war nichts mehr zu machen“, sagt Jaschinski.

Als eine der Fehlerquellen im Spiel seiner Mannschaft machte er aus, dass die Spielerinnen oft überhastet abgeschlossen hätten. Und der hohen Fehlerquote wegen seien die Twistetalerinnen durch Tempogegenstöße viel zu oft frei zum Wurf gekommen. Jaschinski: „Ich glaube, sie haben zwei Tore aus dem Rückraum erzielt, ansonsten waren sie meist frei durch.“ Eine gute Leistung attestierte er Rückkehrerin Anette Lusky, die elf Tore erzielte und sofort wieder Verantwortung übernahm.

TGR: Weidemann - Horn (5), Eidam, Kunze (1), Lusky (11), Hollstein (1), Stiefel, Pippert (1), Dickhaur (2), Niebuhr (4).

(Rainer Henkel)

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