Fußball-Kreisoberliga HEF-ROF

Die Blockade ist gelöst bei der SG Heinebach/Osterbach

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Das erste Treffen fand bei strahlendem Sonnenschein statt: Am 4. August waren die Weiteröder (grüne Trikots) beim 1:1 in Heinebach mit einem Punkt gut bedient. 

Am letzten regulären Spieltag der Fußball-Kreisoberliga vor der Winterpause steht ein Derby an: Am Sonntag um 14.45 Uhr erwartet der ESV Weiterode die Heinebacher.

VON THOMAS WALGER

Der Gastgeber führt die zweite Tabellenhälfte an, seine Gäste belegen den ersten von drei Abstiegsplätzen. Zwei Punkte beträgt ihr Rückstand auf die beiden vor ihnen platzierten, ebenfalls stark gefährdeten Teams aus Hohenroda und Rasdorf.

Hinter den Alheimern liegen turbulente Wochen. Nach einer rasanten Talfahrt wollte ihr Trainer Martin Köthe das Team mit seinem Rücktritt aufrütteln. Sascha Aubel übernahm und musste mit reichlich Erfolgsdruck gleich in drei Kellerduelle gehen. In denen blieb sein Team ungeschlagen und verbuchte fünf Punkte.

„Es hätten auch sieben sein können“, sagt Sascha Aubel und denkt dabei an seinen Einstand, der auf eigenem Platz mit einem etwas mageren Remis gegen Schlusslicht Niederjossa/Breitenbach endete. „Da war vielleicht noch ein bisschen Unruhe in der Mannschaft nach dem Trainerwechsel“, sagt der neue Coach rückblickend.

Aber mittlerweile hat sie sich ein wenig gefestigt. Beim Heimsieg über Mecklar/Meckbach/Reilos und dem Unentschieden bei Hohenroda „war schon wieder Kampf drin“. Die Einsatzbereitschaft wird auch am Sonntag groß sein müssen. Aubel weiß: „Wir treffen jetzt auf einen etwas stärkeren Gegner.“

Aber die Voraussetzungen sind auch bessere als bei seinem Amtsantritt. „Der Sieg gegen Mecklar war wie ein Befreiungsschlag für die Mannschaft.“ Die vormals blockierten Köpfe seien wieder frei. „Wir haben definitiv das Potenzial, in der Kreisoberliga zu bleiben“, sagt Sascha Aubel zuversichtlich, „und wir wollen natürlich auch aus Weiterode etwas mitnehmen.“

Die Winterpause, die danach für seine Heinebacher ansteht, kommt Aubel und Co. trotzdem gelegen. „Alle freuen sich darauf. Da können sie sich wieder sammeln“, sagt der Coach. Ob er die Mannschaft auch nach der Winterpause noch trainieren wird, weiß er nicht.

Das hänge von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig seien aber erst einmal die letzten vier Spiele in diesem Jahr gewesen. Die personelle Lage ist gut. Nur der Einsatz von Tizian Fernandez ist fraglich.

ESV Weiterodes Trainer Andreas Rygula bedauert, dass am vergangenen Wochenende das Spiel seiner Mannschaft in Mecklar ausgefallen ist. Denn sie hatte nach Niederlagen gegen Spitzenteams mit dem 3:0 bei Hohe Luft gerade wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Nun soll eben gegen Heinebach der nächste Dreier eingefahren werden. „Dieses Spiel ist sehr, sehr wichtig für uns. Aber es wird richtig hart, es zu gewinnen“, glaubt Rygula. Es ist übrigens das vermutlich letzte Heimspiel für Florian Yildiz.

Der Mittelfeldstratege zieht nach Ostwestfalen. Wer ihn nach der Winterpause ersetzen soll? „Noch spielt er ja zweimal“, sagt der ESV-Coach. Es gäbe durchaus Möglichkeiten, die Lücke zu schließen. Zumindest öffentlich möchte sich Andreas Rygula mit diesem Thema aber jetzt noch nicht befassen.

„Die Heinebacher sind zweikampfstark, damit haben sie ihre Punkte auch gemacht“, sagt Weiterodes Trainer. Er wisse, dass in dieser Elf weit mehr stecke, als sie in der Vorrunde gezeigt habe. Das, so sagt er, habe er auch beim ersten Duell in Alheim gesehen: „Da hatten wir Glück, dass es 1:1 ausging.“

Er hat eine klare Vorstellung, wie sich sein ESV am Sonntag präsentieren soll: „Wir müssen mit so viel Energie spielen wie in der zweiten Halbzeit bei Hohe Luft. Das war spielerisch und kämpferisch überzeugend. So sind wir auch zu Chancen und zu Toren gekommen.“

Auf die verletzten Manuel Thalmann, Manuel Pfau und Daniel Lingelbach wird er übermorgen und auch eine Woche später im Nachholspiel in Dittlofrod verzichten müssen.

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