Breitenbacher Triathlet Uwe Herzig zum 14. Mal in Roth im Ziel

Breitenbach. Ideale Bedingungen mit 20 bis 25 Grad herrschten kürzlich bei der 15. Auflage der Challenge Roth, der weltweit größten Triathlonveranstaltung über die Langdistanz mit 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.

Fast 3000 Einzelstarter und 650 Staffeln stürzten sich am frühen Morgen in den Rhein-Main-Donau Kanal, der extra für diesen Zweck für den Schiffsverkehr gesperrt wurde. Mit dabei: der 51-jährige Uwe Herzig von TV Breitenbach, der bereits zum 14. Mal in Roth startete. Durch den Start in sogenannten Wellen wurde das Feld auseinandergezogen und die Verletzungsgefahr durch Körperkontakt reduziert.

Wellig, aber schnell

Die Radstrecke ist zwar wellig, sie gilt aber unter den Triathleten als eine der schnellsten Strecken über diese Distanz. In diesem Jahr blieb der Wind weitgehend aus. Über 200 000 Zuschauer entlang der Strecke sorgten für Volksfeststimmung. Das Highlight der Radstrecke ist der Solarer Berg, wo die Zuschauer ein Spalier bilden, das den Radfahrern nur eine schmale Gasse freihält. Angefeuert mit Trommeln, Tröten, Pfeifen und lauter Musik werden die Athleten den Berg hinauf getragen. Es folgte ein Marathon und der Zieleinlauf im Stadion.

Herzig hatte wenig trainieren können, es ging also darum, seine enorme Langdistanzerfahrung so zum Einsatz zu bringen, dass er das Ziel ohne Probleme erreichte. Nach einer taktischen Schwimmleistung stieg er nach 1:17:21 Stunden aus dem Wasser. Mit der Radzeit von 5:26:15 Stunden war er schneller unterwegs, als es der eigene Plan vorsah, und trotz Sonne und steigenden Temperaturen entlang des Kanals blieb er mit 4:27:25 Stunden auf dem Marathon im Zeitlimit. Er belegte mit einer Zeit von 11:17:46 Stunden den 98. Platz in seiner Altersklasse. (red)

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