FUSSBALL-KREISLIGA A 1 Hersfeld-Rotenburg

Cornberg muss Gas geben - Nentershausen will zu Hause punkten

Sie sind am Sonntag in der Kreisliga A 1 gefordert: Die Fußballer der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz (grüne Trikots) und der SG Cornberg/Rockensüß. Der Einsatz von Kapitän Marcel Mangold (links) ist allerdings noch fraglich.
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Sie sind am Sonntag in der Kreisliga A 1 gefordert: Die Fußballer der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz (grüne Trikots) und der SG Cornberg/Rockensüß. Der Einsatz von Kapitän Marcel Mangold (links) ist allerdings noch fraglich.

Cornberg/Weißenhasel – Als einzige Mannschaft aus der Fußball-Kreisliga A 1 Hersfeld-Rotenburg steht die SG Cornberg/Rockensüß noch ohne Gegentor in der Tabelle da. Am Sonntag ab 15.30 Uhr erwartet die Elf von Trainer Matthias Franz in Cornberg nun die SG Heenes/Kalkobes. Zeitgleich empfängt in Weißenhasel die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz die SG Sorga/Kathus.

Cornbergs Trainer Matthias Franz stehen für das Spiel gegen die Hersfelder definitv nicht alle Spieler zur Verfügung. Lucas Möller, Marcel Franz und Raul Gonzales fallen verletzungsbedingt aus. Außerdem sind in Dominik Stöhr und Julian Ortwein zwei Neuzugänge noch nicht spielberechtigt. Obwohl der Kader der SG nach Aussage von Trainer Franz groß genug ist, um die fünf Ausfälle zu kompensieren, werden die Spieler natürlich fehlen.

Die Spielgemeinschaft aus Heenes und Kalkobes ist für die Cornberger kein unbekannter Gegner. „Wir kennen sie aus der letzten Saison“, sagt Franz und fügt hinzu, die Hersfelder seien nicht zu unterschätzen. Es handele sich um eine Mannschaft, die sich kennt und über gute Einzelspieler verfügt, die ein Spiel entscheiden können.

Franz: „Einzelspieler, die ein Spiel entscheiden können“

„Die dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen“, betont er, „wir müssen von der ersten Minute an Gas geben, um das Spiel zu gewinnen.“

Ein Spaziergang werde die Partie am Sonntag für seine Jungs aber keinesfalls. Für Franz sind die Gäste ein Kandidat, der in der Ligaspitze ein Wörtchen mitreden wird. „Es wird nicht leicht für uns“, sagt er. Das hätte auch das torlose Remis vor der Corona-Zwangspause im März gezeigt. Das Ziel vor heimischer Kulisse sind aber dennoch die drei Punkte. „Die Mannschaft ist motiviert“, betont Franz. „Heimspiele muss man gewinnen, sonst läuft man hinterher, und das wollen wir nicht.“

Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet dagegen Matthias Sippel, Trainer der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Der Gegner seiner Elf: die SG Sorga/Kathus. Eine Mannschaft, die Sippel auf jeden Fall für eine vordere Platzierung auf dem Zettel hat. In ihr stünden sowohl erfahrene Hasen, als auch junge Spieler. „Die Mischung macht’s“, sagt der Coach.

„Die Defensive unseres Gegners ist sehr gut, aber sie hat auch Schwächen. Sonst hätten sie nicht schon zwei Spiele verloren“, erklärt Sippel weiter.

Sippel: „Tagesform entscheidet, wer als Sieger vom Platz geht“

Er betont aber auch: Im Augenblick sei es schwierig, einen Ausblick zu geben, da viele Mannschaften noch nicht leicht auszurechnen sind und die Liga an den ersten Spieltagen viele Überraschungen bereitgehalten habe. „Die Tagesform entscheidet, wer als Sieger vom Platz geht“, sagt Sippel, der am Sonntag aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen größeren Kader zugreifen kann als zuletzt.

Fragezeichen stehen allerdings hinter Kapitän Marcel Mangold, der mit Leisten-Problemen zu kämpfen hat, Lukas Schmauch sowie Stürmer Kevin Schaffartzick, der angeschlagen ist und derzeit pausiert.

Die Form seiner Jungs stimme aber, das hätte Sippel zuletzt bereits gesehen. „Wir haben hinten raus immer noch Luft“, betont er. „Der Fitnessstand ist gut und die Trainingsbeteiligung überragend“, so der Coach weiter. Dennoch habe sich sein Team in den vergangenen beiden Spielen zu Beginn immer schwer getan.

„Ich hoffe diesmal auf Besserung. Das darf uns nicht wieder passieren“, betont Sippel. Am Sonntag will er dem Gegner, der keinesfalls leistungsschwächer ist, von Beginn an Paroli bieten. „Drei Punkte wären wünschenswert, aber punkten wollen wir auf jeden Fall“, sagt der Trainer.

Von Alicia Kreth

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