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Deckung ist der Schlüssel zum Erfolg: TG Rotenburg siegt gegen Reichensachsen

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Von: Alicia Kreth

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Die Handballerinnen der TG Rotenburg und Trainer Sebastian Jaschinski stehen vor der Anzeigetafel mit dem Spielstand.
Mit dem Spielstand im Rücken bejubeln die TGR-Handballerinnen und Trainer Sebastian Jaschinski den ersten Sieg. © Alicia Kreth

Die Handballerinnen der TG Rotenburg haben sich nach ihrer dreiwöchigen Pause mit einem Sieg in der Landesliga Nord zurückgemeldet. Gegen den SV Reichensachsen gewann das Team mit 21:18 (12:11).

Rotenburg – In der Großsporthalle in Rotenburg gewann das Team von Trainer Sebastian Jaschinski gegen den SV Reichensachsen mit 21:18 (12:11) und landete nach den Niederlagen gegen den TV Hersfeld und den TSV Wollrode den erhofften ersten Saisonsieg.

Die Zuschauer in der Großsporthalle sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der Rotenburg in der 10. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung ging und Profit aus der kompakten Deckung sowie dem guten Torwartspiel schlug. „Das hat mir sehr gut gefallen. Die Deckung hat das Spiel entschieden“, sah Jaschinski einen Grund für den Sieg.

Zunächst blockten Elisabeth Pippert, die in der Defensive die Führungsrolle übernahm, und Inken Niehbur gemeinsam einen Angriff der Gäste ab, ehe Laura Weidemann beim zweiten Versuch des SV den Ball neben das Tor lenkte. Auf der Gegenseite besorgte dann Marina Denk mit ihrem Wurf durch die Beine von SV-Keeperin Laura Hesse den Treffer zum 6:4.

Rotenburgs Michelle Horn (unten) setzt sich trotz großer Gegenwehr gegen Alina Munk vom SV Reichensachsen durch und trifft.
Voller Einsatz: Rotenburgs Michelle Horn (unten) setzt sich trotz großer Gegenwehr gegen Alina Munk vom SV Reichensachsen durch und trifft. drei © Alicia Kreth

Gästetrainer Matthias Meinl gefiel nicht was er zu sehen bekam und rief sein Team zum Timeout. Die Folge: Drei Treffer in Serie und der 9:9-Ausgleich (20.). Doch Stefanie Deringer in Reihen der TGR blieb es vorbehalten, für die knappe 12:11-Pausenführung zu sorgen.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen, bis Carolin Heckmann in der 36. Minute mit ihrem Siebenmeter an Laura Weidemann scheiterte und anschließend Jennifer Malsch von Linksaußen zum 15:12 traf und die Gastgeberinnen erstmals in der zweiten Hälfte mit drei Toren in Führung brachte.

Doch die Gäste aus Reichensachsen wehrten sich weiter, fanden in der Folge aber immer weniger Lösungen gegen die kompakte Deckung der Rotenburgerinnen. Und auch Torfrau Weidemann hielt den Vorsprung fest, indem sie erst den Siebenmeter von Sophie Hohmann parierte (43.) und wenig später per Fußabwehr gegen Laura Heckmann zur Stelle war (47.). Die Siebenmeter wurden bei den Gästen nun zum Schwachpunkt, während Christina Stiefel auf der anderen Seite bei vier Versuchen viermal erfolgreich war und in der 50. Minute zum 18:14 einnetzte.

Laura Weidemann jubelt nach einem parierten Siebenmeter.
Wie wichtig: Laura Weidemann parierte einen Siebenmeter von Carolin Heckmann. © Alicia Kreth

Reichensachsen stellte in der Schlussphase auf doppelte Manndeckung um, sodass die Rotenburgerinnen in ihrem Offensivspiel auf Stiefel und Michelle Horn verzichten mussten. Doch Jennifer Malsch entschied die Partie mit ihrem zweiten Treffer zum 21:16 (57.) zugunsten der TGR, auch wenn Reichensachsen in den letzten Minuten noch zwei Tore aufholte und auf der anderen Seite Malsch, Pippert und Horn ihre hochkarätigen Chancen liegenließen.

„Wir haben es noch unnötig spannend gemacht. Die vergebenen Chancen sind der Beleg dafür, dass wir noch zu viel mit uns beschäftigt sind und noch nicht gefestigt sind. Das müssen wir am Ende souveräner zu Ende spielen“, so das Fazit von Sebastian Jaschinski, der am Samstag viel Positives sah und froh darüber ist, dass sein Team den Bock umgestoßen hat. „Darüber wollen wir nun Selbstvertrauen aufbauen“, sagt der TGR-Coach, der bereits das nächste Spiel in Großenlüder im Visier hat. (Alicia Kreth)

TG Rotenburg: Weidemann - Horn (4), Rollmann, Malsch (2), Drewer (1), Denk (3), Hollstein, Mäusgeier (1), Groth, Stiefel (6/4), Pippert, Niebuhr (2), Deringer (2).

SR: Blinzler/Wehner. Z: 50.

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