Fußball-Kreisliga A

Derby SG Gudegrund/Konnefeld gegen SG Heinebach/Osterbach steht im Fokus

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Das brisante Alheimer Duell steht wieder an: In Konnefeld geht es für die SG Gudegrund/Konnefeld (hier links mit Maik Leidorf) gegen Spitzenreiter SG Heinebach/Osterbach (hier rechts mit Stefan Winter) darum, Kontakt nach ganz obern zu halten.

Rotenburg. Fußball satt gibt es über Ostern heute und am Sonntag auch in der Kreisliga A 1 Hersfeld-Rotenburg. Der Kracher des Wochenendes steigt heute um 15.30 Uhr in Konnefeld.

Dann empfängt der Tabellenvierte SG Gudegrund/Konnefeld den Primus SG Heinebach/Osterbach. Elf Punkte beträgt der Abstand zwischen beiden Mannschaften.

Michel Brassel, der Trainer der Gastgeber, sagt: „Wir freuen uns drauf. Das ist immer ein besonderes Spiel gegen Heinebach. Da machen wir keine Gefangenen, da wollen wir gewinnen.“ Er weiß allerdings, dass die Heinebacher die mit Abstand wenigsten Gegentore kassiert haben - sieben nämlich erst.

Deckung verwundbar

Trotzdem sei diese Deckung nicht unverwundbar: „Über schnelle Konter ist was möglich.“ Die Gäste seien der Favorit. „Aber es wird für sie kein Selbstläufer“, sagt Michel Brassel. Ihm wird Keeper Nico Brandtner fehlen. Für ihn soll Julian Hollstein das Tor hüten. Froh ist der Coach, dass Torben Bämpfer, der die Vorbereitung voll mitmachen konnte, allmählich richtig gut in Tritt kommt.

Angesichts der sieben Zähler Rückstand auf Rang zwei sagt Michel Brassel: „Der Zug nach ganz oben ist für uns fast schon ein bisschen abgefahren. Da müssen wir auf Ausrutscher hoffen und unsere Spiele gewinnen.“

Im Gegensatz zu den Gudegrundern denken die Heinebacher gerne an das erste Alheimer Duell dieser Saison zurück. Auch ihr Trainer Martin Köthe: „Nach dem 4:0-Sieg waren wir sehr stolz. Es war das erste Saisonspiel, eine Standortbestimmung. Und dieses Derby hat natürlich immer eine eigene Brisanz, ganz unabhängig von der Tabellensituation.“

Der Start in die Restrunde war ein bisschen holpriger für sein Team, auch wenn der Platz in Kirchheim richtig gut bespielbar war. „Nach der langen Pause muss man auf Rasen erst mal wieder reinkommen“, sagt Martin Köthe. Er ist froh, dass der erste Schritt getan ist und „wir nicht bei null in das Derby gehen müssen“.

Vier Punkte Vorsprung hat seine Elf momentan auf den Tabellenzweiten Sorga/Kathus. „Die würden wir auch gerne mit ins Ziel nehmen“, sagt Heinebachs Coach. Soll heißen: In Konnefeld will er keine Federn lassen.

Über den heutigen Gegner sagt er: „Wacker und Leidorf sind bei Gudegrund die Anführer, die die wichtigen Tore machen. Es wird schwierig werden, die beiden über 90 Minuten in Schach zu halten.“

Viel werde von der Tagesform abhängen. In einer Hinsicht sieht er seine Elf im Vorteil: „Wir haben eine große mannschaftliche Geschlossenheit und sind schwer ausrechenbar.“ Bei seinen Heinebachern seien sechs oder sieben Leute in der Lage, mit ihren Toren den Unterschied zu machen.

Zumindest Rang zwei hat auch die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz noch im Visier. Sie erwartet heute die SG Cornberg/Rockensüß in Solz zum Nachbarschaftstreffen und am Montag Kellerkind Hessen/SpVgg. II. Die Cornberger rangieren im gesicherten Mittelfeld. Am vergangenen Sonntag waren sie allerdings in Konnefeld chancenlos, während die SG N/W/S mit ihrem Trainer Frank Hauck die Hürde beim SV Heenes nehmen konnte.

Heimspiel-Schwemme

Wie Haucks Elf haben über Ostern auch der ESV Weiterode II und die SG Wildeck II zwei Heimspiele vor der Brust. Für den ESV II gibt es gegen Mühlbach/Raboldshausen und Sorga/Kathus zwei harte Nüsse zu knacken. Aber in Torlaune scheint die Elf ja zu sein: Das 18:0 gegen Hersfeld II ist jedenfalls A-Liga-Saisonrekord.

Auch die Wildecker bekommen es mit dem Titelaspiranten Sorga/Kathus zu tun, außerdem am Montag mit Cornberg/Rockensüß. Zumindest Spiel zwei verspricht eines auf Augenhöhe zu werden.

Am Montag rückt die Kehlbergkampfbahn in den Mittelpunkt des Interesses. Dort steht beim Gastgeber ESV Ronshausen dann Spitzenreiter Heinebach auf dem Prüfstrand.

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