Derbyzeit in der Fußball-Hessenliga: KSV Hessens A-Junioren erwarten Kaufungen

Wer ist im Derby vorn?

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Lautstark: KSV-Trainer Alfons Noja. 

Kassel/Kaufungen. Es ist das Spiel der (Jugend-)Spiele in der Region. Im einzigen Hessenliga-Derby der A-Junioren empfängt der KSV Hessen Kassel Aufsteiger SV Kaufungen (Sonntag, 12.30 Uhr, G-Platz). Wir sprachen darüber mit Trainer Alfons Noja (KSV) und Michael Pfannkuch (SVK), beide zuvor im jeweils anderen Verein tätig.

Was ist das Besondere an diesem Spiel?

Alfons Noja: Das ist ein ganz anderes Spiel als alle weiteren in der Saison. Das erste Aufeinandertreffen nach vier Jahren Kaufungen wird für mich spannend und interessant. Ich habe viele Freunde dort. Trotzdem wollen wir natürlich das Spiel gewinnen.

Engagiert: Kaufungens Trainer Michael Pfannkuch.

Michael Pfannkuch: Endlich können wir uns in einem Pflichtspiel mit dem KSV messen – und nicht nur in einem Freundschaftsspiel. Viele Spieler kennen sich aus der Schule. Ich hoffe, dass die Partie richtigen Derbycharakter haben wird. An die Zeit beim KSV habe ich fast nur gute Erinnerungen. Ich habe viel gelernt und mitgenommen. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit den tollen Menschen beim KSV zu arbeiten.

Was zeichnet den jeweiligen Gegner aus?

Noja: Kaufungen hat nichts zu verlieren. Sie werden kompakt stehen und auf Konter lauern. Ich wünsche Kaufungen noch viele, viele Punkte, aber es gibt noch ganz viele andere Gegner, gegen die sie diese einfahren sollen.

Pfannkuch: Der KSV ist sehr spielstark und hatte eine bessere Vorbereitung als wir. Er investiert viel und glaubt bis zum Abpfiff daran, das Spiel für sich zu entscheiden. Dass sich die Junglöwen, was diese Mentalität betrifft, enorm verbessert haben, ist das große Verdienst von Alfons Noja.

Warum sollte man sich das Derby als Zuschauer nicht entgehen lassen?

Noja: Die beiden stärksten Jugendteams aus Nordhessen treffen aufeinander. Wenn man die besten Talente sehen will, sollte man kommen. Wir freuen uns riesig. Die Spieler kennen sich untereinander, die Partie wird einen besonderen Charakter haben. Es geht ja auch darum, wer in Nordhessen die Nummer eins ist.

Pfannkuch: Die Zuschauer werden hoffentlich ein schönes und enges Spiel sehen, in dem es hoch hergeht. Dafür müssen wir alles in die Waagschale werfen. Wir wollen zeigen, dass man auch in anderen Ecken der Region Kassel Fußball spielen kann. Der KSV ist klarer Favorit, aber wir fahren nicht dorthin, um uns ehrfürchtig zu ergeben.

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