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Tormaschine Hünfeld zu Gast in Rotenburg

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Von: Alicia Kreth

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Die Handballer der TG Rotenburg um Luca Schuhmann (vorn) können sich gegen den Hünfelder SV für die knappe Hinspiel-Niederlage revanchieren.
Im Anflug: Die Handballer der TG Rotenburg um Luca Schuhmann (vorn) können sich morgen gegen den Hünfelder SV für die knappe Hinspiel-Niederlage revanchieren. Dafür muss laut Robert Nolte aber alles passen. © Alicia Kreth

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die Handballer der TG Rotenburg zum Saisonauftakt der Landesliga Anfang November in Hünfeld. Trotz engagierten Auftritts und der Aufholjagd nach einem Sieben-Tore-Rückstand verlor das Team von Trainer Robert Nolte die Partie gegen den Hünfelder SV knapp mit 32:34. Am Samstag können sich die Rotenburger im Rückspiel gegen nun revanchieren. Anwurf in der Rotenburger Großsporthalle ist um 17.30 Uhr.

Rotenburg - „Wir haben in Hünfeld ein tolles Spiel gemacht und hatten es selbst in der Hand, dort etwas mitzunehmen“, erinnert sich Trainer Robert Nolte. Doch die Aufgabe ist im Vergleich zum Hinspiel nicht leichter geworden. Fünf Siegen steht nur eine Niederlage gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen gegenüber – das ließ die Hünfelder auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern.

„Hünfeld ist im Moment bärenstark. Sie wollen hoch und stehen souverän und zurecht da oben“, sagt Nolte, der von einer auf allen Positionen gut besetzten Mannschaft der Gäste spricht. Felix Kircher sei für ihn der beste Eins-gegen-Eins-Spieler der Liga, genauso stark seien sie aber auch am Kreis mit Jannik Bachus und Lukas Rehberg aufgestellt. „Das ist vom Feinsten, was die Liga da hergibt“, sagt Nolte.

Für seine Schützlinge gilt es, das Spiel lange offen zu halten und mit der Kombination einer guten Abwehr und eines guten Torhüters auf Gegenstöße zu lauern und diese konsequent zu nutzen. „Wenn wir es schaffen, Hünfeld unter 30 Toren zu halten, dann sehe ich eine Chance“, sagt Nolte, dessen Schützlinge dem Gegner von Beginn an kämpferisch begegnen sollen, und ergänzt: „Es muss alles passen.“

Schwer wiegt da jeder Ausfall, den der TGR-Coach zu beklagen hat. Neben Boze und Tomislav Balic fällt Simon Golkowski krankheitsbedingt aus. Die Einsätze von Timon Groth, der sich am vergangenen Wochenende beim Spiel der zweiten Mannschaft eine Verletzung an der Schulter zuzog, sowie Phillip Hartung, der sich zuletzt in guter Verfassung zeigte und mit Problemen am Auge zu kämpfen hat, sind zudem fraglich. „Das trifft uns hart“, betont Nolte. Bei Luca Hagemann, der nach seinem Muskelfaserriss in der Schulter am Dienstag erstmals wieder unter voller Belastung trainierte, besteht dagegen Hoffnung.

Das Selbstvertrauen, trotz des dezimierten Kaders erfolgreich Handball zu spielen, sei aber mehr als vorhanden. „Wir haben in Hersfeld gezeigt, wie das geht“, erklärt Nolte. „Die Stimmung ist sehr gut“ – und das soll sie auch nach dem Spiel gegen Hünfeld bleiben.

Info: In der Großsporthalle in Rotenburg sind am Samstag maximal 100 Zuschauer zugelassen. Für Dauerkartenbesitzer ist der jeweilige Platz bis 30 Minuten vor Spielbeginn reserviert, danach geht er in den freien Verkauf. Es gilt die 2G-Regel.

Von Alicia Kreth

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