Hallenfußball/U 11

Eintracht Frankfurt gewinnt den Sonnenhof-Cup in Obersuhl

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Zwei Bullen kämpfen doch sonst auf Timo Werners Brust: Der Nachwuchs einiger deutscher Renommierklubs brachte Bundesliga-Flair nach Wildeck. Hier eine Szene aus der Partie RB Leipzig (dunkle Hemden) gegen die JSG Rotenburg/Lispenhausen. 

Die Konkurrenz war groß bei diesem Turnier. Die Junioren einiger  Fußball-Bundesligisten waren  der Einladung der SG Wildeck wieder gefolgt.

VON THOMAS BECKER

Bei der zehnten Auflage des Sonnenhof-Cups für U 11-Juniorenfußballer besiegte Eintracht Frankfurt durch in der Obersuhler Großsporthalle genau zehn Jahre nach ihrem ersten Platz bei der Turnierpremiere jetzt im Finale den Hamburger SV 4:1. In der Vorrunde hatten sich beide Teams noch 1:1 getrennt.

Die Frankfurter legten vor gut gefüllten Rängen einen Blitzstart hin und führten nach nicht einmal drei Minuten mit 3:1. Julien Jordan bekam beim Anstoß den Ball zugespielt, passte quer auf Tim Januschke, und der lochte ein. Nur 60 Sekunden später zimmerte Januschke von halblinks die Kugel zum 2:0 ins Dreieck - ein Treffer Marke Tor des Monats. Als HSV-Keeper James Stubbs Yunus Bakars Schuss gerade noch abwehren kann, drückt der lauernde Januschke den Ball zum 3:0 über die Linie.

Yannik Obmanns herrlicher Treffer zum 1:3 ließ die kleinen Hanseaten wieder hoffen. Die größte Möglichkeit zum Anschluss hatte Manuel Abbey, doch dessen Schuss sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Per Abstauber stellte Januschke mit seinem vierten Final-Treffer den Endstand her. Damit sicherte er sich auch zusammen mit Oseahuma Odeyhe vom 1. FC Nürnberg, der ebenfalls insgesamt sechsmal getroffen hatte, die Torjägerkanone.

Die Franken hatten im torreichen Spiel um Rang drei gegen den 1. FC Köln mit 4:3 die Nase vorn. Auch hier ging es von Beginn an flott zur Sache. Nach 90 Sekunden führten die Nürnberger nach Treffern von Odeyhe und Samed Ibrahimovic bei einem Gegentor von Jannis Sobkowiak mit 2:1.

Die Geisböcke hielten dagegen, schafften durch Ahemd Semida noch den Gleichstand, doch Alexandros Netis und Odeyhe ließen den Club wieder auf 4:2 davonziehen. Am Ende fehlten den Kölnern die Mittel, um das Blatt noch einmal zu wenden. Es reichte lediglich zum Anschluss durch Milan Nikolic.

Gleich zwei Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt verbauten den erstmals am Turnier teilnehmenden Kölner den Weg ins Finale. In der Vorrunde unterlagen sie den Adlerträgern mit 1:3, im Halbfinale mit 1:4.

Der Hamburger SV wäre fast frühzeitig an seiner mangelnden Chancenverwertung gescheitert. Erst mit dem 3:1 im letzten Vorrundenspiel gegen Hannover 96 schaffte er als letztes Team noch den Sprung ins Viertelfinale, wo er dann mit 3:1 den FSV Frankfurt eliminierte, um anschließend das Halbfinale gegen Nürnberg knapp mit 2:1 für sich zu entscheiden.

Für den zweimaligen Gewinner Hertha BSC und für Werder Bremen war im Viertelfinale Endstation. Während die Hauptstädter die Vorrunde mit drei Siegen und 9:0 Toren noch beherrscht hatten, gab es gegen Nürnberg ein 2:4. Werder, mit nur einem Sieg im Duell der Nordlichter gegen FC St. Pauli weitergekommen, unterlag Köln 2:3.

Für Rot-Weiß Erfurt reichte es im Konzert der Großen immerhin beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg zu einem Achtungserfolg. Während die Thüringer im Auftaktmatch RB Leipzig beim 2:4 (Tore: Semi Bietzke und Luis Michel) Paroli boten, waren sie beim 0:3 gegen Hertha chancenlos.

Die Eintracht ist für

Köln Endstation

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