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Enges Titelrennen in der Fußball-Kreisliga A 1

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Von: Alicia Kreth

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Fußball, SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz
Mitten drin im Aufstiegsrennen: Die Fußballer der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz starten als Zweiter in die Play-offs. © Alicia Kreth

Die Fußball-Kreisliga A 1 pausiert, doch auf einigen Plätzen im Kreis rollt der Ball bereits wieder. Die Teams haben den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und bereiten sich auf die anstehende Auf- beziehungsweise Abstiegsrunde vor, die Anfang April starten soll. Wir schauen auf interessante Zahlen der Liga.

Hersfeld-Rotenburg – 1 Zähler holte der ESV Weiterode II aus seinen 15 Spielen. Damit liegen die Eisenbahner abgeschlagen auf dem letzten Platz und werden auch in der Abstiegsrunde Not haben, die Klasse zu halten.

2 Vereine zählen zum Favoritenkreis, was den Aufstieg in die Kreisoberliga angeht. Neben Tabellenführer FV Friedlos macht sich auch die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz Hoffnungen – drei Punkte beträgt der Rückstand des Verfolgers. Mannschaften wie die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain und die SG Werratal könnten wohl nur bei einem sehr guten Start noch einmal ins Meisterschaftsrennen eingreifen.

5 Punkte lediglich nimmt die SG Rotenburg/Lispenhausen mit in die Aufstiegsrunde. Dabei sammelte man in der Hinrunde insgesamt 25 Zähler. Grund dafür sind der coronabedingte Modus und die Regel, dass die Spielgemeinschaft nur die Punkte in die Play-offs mitnehmen darf, die sie aus den Spielen gegen die ebenfalls für die Aufstiegsrunde qualifizierten Teams erzielt hat.

13 Spiele von insgesamt 15 gingen in der Hinrunde an den FV Friedlos, der zudem eine Niederlage und ein Unentschieden schlucken musste. Wäre die überraschende 1:5-Klatsche am zweiten Spieltag bei der SG Aulatal II nicht gewesen, hätte Friedlos gar die Maximalpunktzahl mit in die Play-offs genommen. So sind es „nur“ 18 Punkte.

20 Tore hat Steffen Volker Glenz vom FV Friedlos auf dem Konto und liegt damit in der Torjägerliste sechs Tore vor Marcel Mangold von der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz und Selim Ünal von der SG Heenes/Kalkobes, die auf dem zweiten Rang folgen. Danach folgt Mangolds Teamkollege Tim Bachmann mit zwölf Treffern.

41 gelbe Karten kassierte die SG Werratal in 15 Spielen und belegt damit den letzten Platz in der Fairness-Tabelle. Auf Rang eins liegt der FSV Hohe Luft II mit 17 gelben Karten.

60 Minuten lang lag der TSV Baumbach am letzten Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Doch dann schlug die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain doppelt zu, die Baumbacher verloren das Spiel und wurden in der Tabelle von der SG Sorga/Kathus überholt. Der TSV war neben der SG Cornberg/Rockensüß und der SG Haselgrund/Breitenbach eine von drei Mannschaften, die am letzten Hinrunden-Spieltag im Kampf um die Aufstiegsrunde leer ausgingen.

487 Treffer fielen in den insgesamt 120 Spielen, was einen Schnitt von 4,06 Toren pro Partie macht. Nur sechs Duelle verliefen torlos. Die höchste Heimniederlage kassierte der TV Braach beim 0:8 gegen Friedlos. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich die SG Haselgrund/Breitenbach gegen den FC Real Español Bebra durch.

(Alicia Kreth)

Der Baumbacher um Ingo Grebe (rechts), der hier gegen Christian Winter kämpft, Fußball
Verlierer des letzten Spieltags: Die Baumbacher um Ingo Grebe (rechts), der hier gegen Christian Winter kämpft. © Alicia Kreth
Steffen Volker Glenz (vorne) vom FV Friedlos, Fußball
Führt die Torjägerliste an: Steffen Volker Glenz (vorne) vom FV Friedlos. © Friedhelm Eyert

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