Fußball-Gruppenliga Fulda

Erste Auswärtshürde wartet auf den ESV Hönebach

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Laut Trainer Tino Jäger „ein Riesengewinn für uns“: Hönebachs Neuzugang Manuel Schmidt (weißes Trikot), der gegen Freiensteinau ein starkes Punktspieldebüt für den ESV Hönebach ablieferte. 

Nach dem 3:1 über SG Freiensteinau steht für die Fußballer des ESV Hönebach am Sonntag um 15 Uhr der Auftritt bei der offensivstarken SG Oberzell/Züntersbach an.

VON THOMAS WALGER

Hönebach – Die Sinntaler hatten im März zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs wegen derCorona-Pandemie die Klasse angeführt. Die Berechnung der Abschlusstabelle nach der Quotientenregelung ließ die SG dann aber aus den Aufstiegsrängen auf Platz fünf abrutschen.

Im Gegensatz zum Neuling aus Wildeck hat das Team von SG-Trainer Michael Jäger seinen Saisonstart verpatzt. Oberzell/Züntersbach unterlag bei der SpVgg. Hosenfeld 1:4. Was kein Vorteil für die Hönebacher sein muss. Denn ihr kommender Gastgeber wird diese Scharte sicherlich sofort ausmerzen wollen.

Den Hönebachern hat ihr rundum gelungener Auftakt gut getan. „Du siehst, dass du mithalten kannst“, sagt ihr Trainer Tino Jäger, „wir können jetzt mit der Erkenntnis, dass in der Gruppenliga was geht für uns, in die nächsten Spiele gehen.“

Gerade als der ESV nach der Pause deutlich Oberwasser hatte, kassierte er das 0:1. „Gut, dass wir zügig ausgeglichen haben. So hatte dieser Genickschlag nur kurz Wirkung“, sagt Tino Jäger und lobt: „Es spricht für die Moral meiner Mannschaft, dass sie so ein Spiel dann dreht. Am Ende hätten wir auch 4:1 oder 5:1 gewinnen können.“

Tino Jäger weiß aber auch, dass sich durch den Sieg eine Prämisse nicht geändert hat: „Es muss alles passen bei uns, wenn wir punkten wollen. Es geht nicht, dass ein, zwei Leute den berühmten Schritt weniger machen.“

Dass erste Spiel habe ihm auch gezeigt, dass seine Mannschaft durch die Neuzugänge an Qualität gewonnen hat. Das gilt ganz besonders für Manuel Schmidt. „Er ist ein Riesengewinn für uns. Auch durch seine Kommunikation auf dem Platz stabilisiert er unsere Abwehr“, stellt sein Coach fest.

Tino Jäger hat mittlerweile die Qual der Wahl bei der Nominierung der ersten Elf. So konnte er es sich am Sonntag auch erlauben, Torjäger Marcel Katzmann, den zuletzt muskuläre Probleme geplagt hatten, auf der Bank zu lassen. Tim Kleinschmidt, der ihn vertrat, tat, was er tun sollte: mit seinen läuferischen Qualitäten die Freiensteinauer beschäftigen und ein bisschen müde werden lassen. Als Katzmanneingewechselt wurde, kam er sofort auf Betriebstemperatur und war an den ersten beiden Treffern beteiligt.

„Ich hatte überhaupt den Eindruck, dass unsere Wechsel neuen Schwung reingebracht haben“, freut sich Tino Jäger. Er sieht seine Mannschaft in einem Reifeprozess, weil für die meisten die Gruppenliga Neuland ist. „Wichtig wird sein, dass wir nach Niederlagen gleich wieder aufstehen.“

Am Sonntag auf dem engen Platz in Sinntal-Züntersbach will der ESV aber möglichst noch nicht leer ausgehen. Alle Spieler werden an Bord sein, und ein paar Hönebacher Zuschauer werden auch vor Ort sein. Denn die Mannschaft fährt mit Anhängern im Reisebus dorthin. Darauf freuen sich der Coach und seine Spieler schon. „Gemeinsam im Bus, das hat doch Flair“, sagt Tino Jäger.

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