Handball-Bezirksoberliga Frauen

Erstes Endspiel für Mohrs HSG Waldhessen

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So frei zum Wurf kommen: Das wünscht sich Svenja Wendel auch für die Partie gegen Ost-/Mosheim. 

Das zehnte Saisonspiel steht für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Waldhessen an. Nur zwei Unentschieden gegen direkte Konkurrenten haben sie bisher verbucht.

VON THOMAS WALGER

Am Sonntag ab 15 Uhr könnte ihnen aber endlich der erste Sieg gelingen. Denn sie empfangen dann in der Bebraer Großsporthalle einen Gegner, der schlagbar erscheint: den TSV Ost-/Mosheim.

Die Gäste haben auch erst fünf Punkte ergattert. Allerdings fertigten sie im ersten Vergleich am 21. September Aufsteiger TG Rotenburg gnadenlos mit 31:17 ab. Schon zur Pause war der TSV auf 19:8 enteilt. „Da waren wir etwas blauäugig rangegangen“, sagt HSG-Trainer Gerd Mohr heute. Erschwerend sei an diesem Tag hinzugekommen, dass sich seine Leistungsträgerinnen Franziska Schlosser und Eva Golkowski gleich in den ersten Minuten schwere Verletzungen zugezogen hatten.

„Wir sind aufgrund der Ergebnisse aus der Vorrunde in jedem Spiel Außenseiter“, sagt Gerd Mohr. Sein Team stecke noch in einem Lernprozess, habe aber eine positive Entwicklung genommen: „Zuletzt waren wir schon 50 Minuten in der Lage, mitzuhalten.“

Noch sieht er die Chance, die zum Klassenerhalt nötigen Punkte zu holen. „Gegen Ost-/Mosheim kommt aber jetzt gleich unser erstes Endspiel“, sagt er. Ein Sieg wäre wichtig, um für Rückenwind zu sorgen. Ein Rückschlag ist die Verletzung von Kerstin Siebert, der er bescheinigt, Eva Golkowski gut ersetzt zu haben. „Jede muss ihren Job erfüllen und bereit sein“, fordert der HSG-Coach.

„Am Sonntag brauchen wir Ballsicherheit, um Konter zu vermeiden.“ Und es gelte, die gefährlichsten Werferinnen des TSV Ost-/Mosheim, Alexandra Streich und Tessa Westermann, zu kontrollieren. Sie haben bislang 51 beziehungsweise 38 Treffer erzielt und finden sich wie Waldhessin Birte Wassermann (38) unter den Top Ten der Liga-Torjägerinnen.

Mut sollte den Waldhessinnen die Tatsache machen, dass ihr Kontrahent nur eines seiner letzten acht Punktspiele gewinnen konnte.

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