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FSG Bebra will gegen die SG Wildeck nachlegen

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Bebra gegen Wildeck – da wird sicher wieder viel geboten für wenig Eintrittsgeld. In dieser Szene aus dem ersten Kräftemessen in der Hinrunde enteilt Bebras Niklas Engel einer Spielertraube mit dem Ball am Fuß. 

Knaller in der Fußball-Kreisoberliga: Am Sonntag ab 14.30 Uhr treffen sich  in Bebra der Tabellenvierte FSG Bebra und der Dritte, die Wildeck, zum Verfolgerduell.

VON THOMAS BECKER

Die Bebraner untermauerten vor Wochenfrist mit dem Sieg beim Spitzenreiter Hönebach ihre Ambitionen auf einen vorderen Tabellenrang. Fast 40 Minuten war die FSG dabei in Unterzahl, zum Ende hin sogar in doppelter. Trotzdem gewonnen zu haben, zeugt von Stärke.

„Das war taktisch und kämpferisch hervorragend von uns“, freute sich FSG-Trainer Andelko Urosevic. Man habe clever verteidigt. Allerdings sei seiner Elf entgegengekommen, dass es der ESV immer wieder durch die Mitte oder mit hohen Bällen versucht habe. Nun gelte es gegen die Wildecker nachzulegen. „Die sind gut drauf, das wird schwierig werden“, sagt Bebras Coach.

Zuversicht schöpft er aus der bisherigen Heimbilanz seiner Elf und den eher schwächeren Auftritten der Gäste in der Fremde. „Wildecks Mannschaftsgefüge ist gut, aber wir sind auch in einer besseren Verfassung als in der Vorserie“, spielt Urosevic auf die 3:5-Niederlage Mitte August in Richelsdorf an.

Er erwartet auf jeden Fall einen knapperen Ausgang. Mit Rotsünder Josko Sut fehle zwar ein kreativer Spieler, doch könne Daniel Kaufmann, der zuletzt dienstlich verhindert war, diesen Ausfall durchaus kompensieren. „Gucken wir mal, wie wir die jungen Wildecker stoppen und Torjäger Christian Winter in Schach halten können“, sagt Urosevic.

SG Wildecks Trainer Mike Lindemann hält fest: „Bebra ist klarer Favorit. Wir können unbefangen aufspielen, da wir unser Punktesoll schon erfüllt haben. Aber wir fahren dort nicht hin, um das Spiel abzuschenken.“ Einen Punkt mitzunehmen, würde er als Erfolg verbuchen.

In Steinbach hätte seine SGW ohne Yannik Rimbach und Dennis Pierce, auf die er auch in Bebra verzichten muss, die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Steven Seiler und Patrice Mangold hätten ihre Sache gut gemacht, lobte er die beiden Youngster, die von Beginn an auf dem Platz standen. Tobias Brill und Till Heinzerling stehen Lindemann wieder zur Verfügung. Damit ist der Wildecker Kader für das interessante Derby gut gefüllt.

Spitzenreiter ESV Hönebach bekommt am Sonntag Besuch vom FSV Hohe Luft. Noch im September nach dem siebten Spieltag wäre das als Gipfeltreffen durchgegangen. Doch der damalige Dritte ist in der Tabelle mittlerweile auf Rang sieben abgerutscht. Deutlich schlagen konnten den FSV bislang nur Wildeck und Weiterode.

Die Weiteröder wollen den Aufwind nach ihrem 3:0 bei Hohe Luft nutzen und beim Schlusslicht in Mecklar gleich den nächsten Dreier nachlegen. Gleiches gilt für die SG Heinebach/Osterbach, die ihre Talfahrt jüngst mit dem 2:0 über die Ludwigsauer beendet haben. Bei der FSG Hohenroda werden die Alheimer eine gute Leistung brauchen, um zu bestehen.

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