Fußball-Gruppenliga Fulda

ESV betritt Fußball-Neuland: Aufsteiger Hönebach erwartet SG Freiensteinau

Hinter ihm steht noch ein Fragezeichen: Marcel Katzmann (blaues Trikot), wird hier von Weiterodes Vincent Bernt attackiert. 
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Hinter ihm steht noch ein Fragezeichen: Marcel Katzmann (blaues Trikot), wird hier von Weiterodes Vincent Bernt attackiert. Archiv

Die Fußballer von Gruppenliga-Aufsteiger ESV Hönebach erwarten zum Saisonauftakt am Sonntag um 15 Uhr die SG Freiensteinau. „Jetzt gilt es“, betont ESV-Trainer Tino Jäger, der mit seinem Team auf ungewohntem Terrain unterwegs ist. „Für uns wird in der Gruppenliga vieles Neuland sein.“ Das trifft auch auf den ersten Gegner zu.

Hönebach - Deshalb hat sich Jäger im Vorfeld der Partie mit Abwehr-Neuzugang Manuel Schmidt ausgetauscht, der bereits im vergangenen Jahr mit Ligakonkurrent SG Eiterfeld/Leimbach gegen Freiensteinau spielte. Da sich der Kader der Gäste nur geringfügig verändert hat, sollten Schmidts Anmerkungen zum Gegner also immer noch aktuell sein.

Ob Schmidt seinem Team am Sonntag überhaupt helfen kann, bleibt abzuwarten. Obwohl neben ihm auch Fabian Budesheim, Marcel Katzmann und Kai Wollenhaupt angeschlagen sind, ist Jäger optimistisch, dass er den Kader bis übermorgen wieder vollständig beisammen hat.

Der ESV-Trainer erwartet zum Start ein sehr körperbetontes Spiel und spricht von einer Herausforderung. Da gilt es, Widerstand zu leisten, um die drei Punkte in Hönebach zu behalten. „Ich bin guter Dinge. Wenn wir die Jungs fit bekommen, dann sind wir konkurrenzfähig.“ Mit der SG Freiensteinau erwarte der Gruppenliga-Aufsteiger großgewachsene Spieler, die vor allem durch ihre Kopfballstärke zum Torerfolg kommen. Aufzupassen gilt es laut Jäger demnach bei Standardsituationen.

Ähnlich wie beim ESV ist auch das Saisonziel der Spielgemeinschaft Freiensteinau der Klassenerhalt. Auf die Gegner will Hönebachs Coach in der neuen Saison aber nicht so viel schauen: „Wir wollen unser Spiel durchbringen, dagegenhalten und die Herausforderung annehmen“, betont er. „Das Ziel sind die drei Punkte.“

Jeder Spieler müsse in jeder Aktion an die Leistungsgrenze und sogar darüber hinaus gehen, und das kontinuierlich über die ganze Saison hinweg. Wichtig ist ESV-Trainer Jäger dabei auch, dass Gegner und Zuschauer eine Einheit auf dem Platz sehen. „Am Anfang Euphorie entfachen und gierig auf die ersten Spiele sein“, fordert er. Dabei sei von Vorteil, dass die Hönebacher an den ersten vier Spieltagen gleich drei Partien vor heimischer Kulisse bestreiten dürfen.

Von Alicia Kreth

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